Wirtschaft

Fehlen der Europa League hat Auswirkungen auf Constantin-Bilanz

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Im TV-Segment (Sport1) gingen die Werbeerlöse zurück. Insgesamt aber ist Constantin sehr zufrieden.

Der Verlust der Rechte an der UEFA Europa League an die RTL-Gruppe hat die Umsätze von Sport1 und somit dem TV-Segment von Constantin Medien gedrückt. Im dritten Quartal lag der Umsatz des Segments TV bei 24,1 Millionen Euro – genau eine Million Euro weniger als zwischen Juli und September 2017. Aufgrund des Wachstums im digitalen Bereich wurde das Betriebsergebnis im Bereich Sport aber deutlich verbessert – es steigerte sich um 0,9 Millionen Euro auf jetzt -1,8 Millionen.

Aufgrund geringerer Personalkosten sowie geringerer Aufwendungen für Lizenzen lag das Konzernergebnis nun bei -1,4 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahresquartal bei über -6 Millionen lag. Das 9-Monats-Konzernergebnis Anteilseigner lag im Jahr 2018 bei -8,1 Millionen Euro und verbesserte sich damit gegenüber der Vorjahresperiode um 8,0 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung außerordentlicher Effekte lag das 9-Monats-Konzernergebnis Anteilseigner im Jahr 2017 bei -16,1 Millionen. Die Verbesserung wurde trotz einer klaren Verschlechterung bei Plazamedia erreicht. Das Produktionshaus kann den Wegfall der umfangreichen Sky-Verträge (Sky produziert jetzt selbst) weiter nicht kompensieren. In den ersten neun Monaten 2018 verschlechterte sich Plazamedia trotz neuer Aufträge von DAZN und Amazon um 5,1 Millionen Euro.

Olaf Schröder, Konzernchef, sagt: „In den vergangenen Monaten haben wir wichtige Weichenstellungen für unser operatives Geschäft vorgenommen: Das Stärken der Positionierung von Sport1 als führende 360°-Sportplattform im deutschsprachigen Raum führt zu positiven Entwicklungen im Digitalbereich. Zudem haben wir weiter in die Produktionsinfrastruktur der Plazamedia investiert. Mit der Übernahme der Sportberatungsagentur Match IQ erweitern wir unser Leistungsspektrum über die gesamte Wertschöpfungskette im Sportmedienbereich hinaus um die Kreation, Organisation, Medialisierung und Vermarktung von Events – und schaffen neue, innovative Erlösquellen.“

Gegenwärtig geht der Konzern für 2018 weiterhin von einem Konzernumsatz von 110 bis 130 Millionen Euro und einem auf die Anteilseigner entfallenden Konzernergebnis von -1,5 bis -4,5 Millionen Euro aus.

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