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«Lena Lorenz» nutzt «Babylon Berlin»-Verluste: ARD-Serie verabschiedet sich von Höchst-Niveau

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Auf Abruf bärenstark, linear aber klar schwächer als in der Vorwoche. Den Primetime-Sieg musste «Babylon Berlin» nun in die Hände einer ZDF-Hebamme übergeben.

7,83 Millionen am ersten Sonntag, rund 5,3 Millionen am ersten Donnerstag. Die ARD-Serie «Babylon Berlin» wusste in ihrer ersten Woche vollauf zu überzeugen. Sechs Episoden waren binnen weniger Tage gezeigt worden – zum Staffelfinale hin (also zu den Folgen sieben und acht) verging nun erstmals eine volle Woche. Die Geschichte Berlins in den 20er Jahren ging im Ersten am Donnerstag um 20.15 Uhr weiter. 4,38 Millionen Menschen sahen die beiden Episoden. Das ist somit noch einmal ein Verlust von einer Million. Oder anders gesagt: Im linearen TV wird die Luft nach unten langsam dünner. Allerdings hatte Das Erste ja kürzlich erst mitgeteilt, wie stark die von Tom Tykwer gestaltete Serie gerade in der ARD-Mediathek unterwegs ist.

Zurück aber ins lineare Fernsehen: 14,8 und 14,7 Prozent Marktanteil erzielten die Folgen sieben und acht ab 20.15 und 21 Uhr. Sehr stark blieb die Produktion bei den 14- bis 49-Jährigen, wo 10,5 und 10,8 Prozent Marktanteil zu Buche standen und somit Werte, die der öffentlich-rechtliche Sender sonst donnerstags nicht erzielt. 0,96 und 1,03 Millionen Menschen, die «Babylon Berlin»  sahen, gehörten dieser Altersklasse an. Davon profitierte letztlich auch das ab 21.45 Uhr gezeigte Magazin «Kontraste»  mit 7,5 Prozent bei den Jungen. Das ist der beste Wert seit Mitte 2017. Betrachtet man die zurückliegenden zehn Jahre, dann liefen bei den 14- bis 49-Jährigen bis dato nur drei Folgen von «Kontraste» besser.

Stark präsentierte sich ab 22.50 Uhr auch die Satire-Sendung «extra 3» , die immer ein bisschen im Schatten der «heute-Show»  steht, mit 13,0 Prozent Marktanteil insgesamt und 9,7 Prozent bei den Jungen aber ebenfalls hervorragende Einschaltquoten einfährt. 2,14 Millionen Menschen schauten zu.

Parallel zur deutschen Mega-Serie setzte das ZDF auf Hausmanns-Kost: «Lena Lorenz» , die populäre Hebamme aus den Bergen, zog sogar an der historischen Serie vorbei und begeisterte diese Woche rund 5,38 Millionen Menschen. Das war die zweitbeste Reichweite aller Zeiten, übertroffen nur von der 2015 gezeigten Premiere, die auf annähernd 5,5 Millionen Zuschauer gekommen war. Rekordwerte gab es bei den Quoten: 18,2 Prozent insgesamt, 8,6 Prozent bei den Jungen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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