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«Die Sendung mit der Maus» blickt auf psychische Erkrankungen bei Kindern

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In einer Sonderausgabe mit der Maus wird ausführlich auf «Die unsichtbare Krankheit» eingegangen. Zu diesem Zweck besucht das Maus-Team eine Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Zuerst im Web

Wer sich nicht bis zur TV-Premiere gedulden möchte, hat Glück: «Die Sendung mit der Maus Spezial: Die unsichtbare Krankheit» ist anlässlich des alljährlichen internationalen Aktionstags der Weltgesundheitsorganisation zum Thema 'Seelische Gesundheit' bereits ab Mittwoch, dem 10. Oktober, online abrufbar. Und zwar in der Mediathek von Das Erste sowie auf www.die-maus.de.
Der NDR sorgt für einen barrierefreien Zugang zur «Sesamstraße», und auch der WDR sorgt für Progression im deutschen Kinder- und Familienfernsehen. Wie der öffentlich-rechtliche Sender aus Nordrhein-Westfalen mitteilt, möchte er nämlich in der von ihm verantworteten «Sendung mit der Maus» für Aufklärung zum Thema psychischer Erkrankungen bei Kindern sorgen und Stigmata bekämpfen. Zu diesem Zweck besucht Maus-Reporter Johannes Büchs in einer Sonderausgabe des TV-Klassikers eine Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Das 'Special mit der Maus' ist «Die unsichtbare Krankheit» betitelt und läuft am Sonntag, den 14. Oktober, ab 9.10 Uhr im Ersten sowie ab 11.30 Uhr im KiKA.

Um den notwendigen, informativen Rahmen zu bieten, kommen zwar auch die Ärztinnen der Klinik zu Wort, vor allem jedoch soll diese Ausgabe der «Sendung mit der Maus» Kindern eine Stimme verleihen, bei denen psychische Erkrankungen diagnostiziert sind. Sie sind es, die in der Sondersendung ihre persönliche Geschichte erzählen und das Publikum von den ersten Symptomen berichten sowie von ihren Erfahrungen beim Klinikaufenthalt. Sehr wichtig ist allerdings auch der positive Ausblick in die Zukunft der Kinder. Ein interessanter Kniff: Zwar berichten die Kinder selber, wie sie ihre Ängste und Aggressionen in den Griff bekommen, allerdings treten sie nicht vor die Kamera. Die Original-Tonaufnahmen aus der Klinik werden nämlich mit Trickfiguren visualisiert.

Brigitta Mühlenbeck, Leiterin des WDR-Kinderfernsehens, erläutert die Absicht hinter dem Special: "Es gibt in unserer Gesellschaft noch immer viele Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen. «Die Sendung mit der Maus»  möchte, wie in anderen Lebensbereichen auch, Wissen über diese Krankheiten vermitteln und aufklären – um Kindern auch diesen Teil der Welt zu eröffnen, damit Vorurteile gar nicht erst entstehen." WDR-Redakteurin Henrike Vieregge gibt ergänzend zu Protokoll, dass Kinder einen vorurteilsfreien Zugang zu dem Thema haben, den es zu bewahren gilt: "Die jungen Patientinnen und Patienten gehen mit großer Empathie und Offenheit miteinander um, was uns bei der Arbeit an der Sendung sehr beeindruckt hat." Als Autorinnen verantworten Katja Engelhardt und Inka Friese, das Special. Die Animationen stammen von Trickstudio Lutterbeck und aus dem StudioSoi.

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