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Nach besser brüllenden «Löwen»: «Vorstellungsgespräch»-Staffelstart gleich mal mit Tiefstwert

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Nachdem die Dokureihe im Vorjahr überzeugt hatte, punktete sie diesmal im Zusammenspiel mit «DHDL» nicht ganz so einschränkungslos. RTL sah einmal mehr ziemlich alt aus, erklomm jedoch zumindest temporär mal die Zweistelligkeit.

Abschneiden der VOX-Formate nach «DHDL»

Durchschnittliche Werte der gesamten Staffeln. «Das Vorstellungsgespräch» kam auf sechs Folgen, die beiden anderen Formate jeweils auf vier.
Mit «Das Vorstellungsgespräch» darf sich in diesem Jahr erstmals ein neues Format über eine Fortsetzung freuen, das im Nachgang an «Die Höhle der Löwen» auf Sendung gegangen ist - wohl in erster Linie deshalb, weil die 2017 noch sechsteilige Sendung mit 11,5 bis 13,6 Prozent Zielgruppen-Marktanteil bei stets mehr als einer Million Zuschauern auf hohem Niveau ziemlich konstant performte. Doch der Auftakt in die nun sogar sieben Episoden umfassende zweite Staffel sorgte am Dienstagabend um 22:50 Uhr für leichte: Bei durchschnittlich 1,13 Millionen Zuschauern zwar einerseits sehr gute 6,6 Prozent des Gesamtpublikums auf dem Papier, jedoch verzeichnete 2017 nur eine einzige Ausgabe einen geringeren Wert. Die 11,1 Prozent bei 0,66 Millionen umworbenen Konsumenten entsprachen gar einem Sendungs-Tiefstwert - überdies erreichte «Ich, einfach unvermittelbar?» in den vergangenen Wochen durchweg bessere Marktanteile.

Dabei trug «Die Höhle der Löwen» verlässlich ihren Teil dazu bei, dass VOX an diesem Dienstagabend einmal mehr weit vorne lag im Sender-Ranking: Sie verbesserte sich nach den Staffeltiefstwerten in Höhe von 10,1 Prozent Gesamt- sowie 18,0 Prozent Zielgruppen-Marktanteil bei 2,74 Millionen Zuschauern diesmal wieder auf 2,94 Millionen und 10,6 Prozent des Gesamtpublikums, während bei den 14- bis 49-Jährigen 18,8 Prozent bei 1,60 Millionen auf dem Papier standen. Damit ist man nach wie vor auf einem guten Weg, die ohnehin schon grandiosen Werte der beiden Vorjahre nochmals zu übertrumpfen und eine weitere Rekordstaffel hinzulegen.

Auch inhaltlich war die fünfte Folge der fünften Staffel eine Besondere: Carsten Maschmeyer wagte die erste Solo-Millioneninvestition in eine App, schaute am Ende der Folge aber dennoch reichlich blöd aus der Wäsche, als die Kollegen Frank Thelen und Ralf Dümmel ihm einen Deal vor der Nase wegschnappten, während er sich gerade mit zwei seiner Kollegen über ein mögliches Angebot beratschlagte - wofür er seine Thelen und Dümmel anschließend scharf anging.


RTL-Abendprogramm erneut mies, Vorabend muss retten


Ganz andere Probleme hat hingegen RTL, das bereits seit Wochen mit seinen Serien-Wiederholungen am Dienstag kaum Land sieht und zugleich auch für die kommenden Dienstagabende keinen ambitionierteren Plan hat, als weiter stur alte Folgen von «Der Lehrer» und «Beck is back!» zu versenden. Dass sich damit kaum ein Zuschauer abspeisen mag, offenbarte sich angesichts von gerade einmal 8,8 bis 10,1 Prozent Zielgruppen-Marktanteil bei bestenfalls 0,79 Millionen jungen Fernsehenden für den Serienpädagogen erneut sehr deutlich. Immerhin: Nachdem im September keine einzige der zwölf gezeigten Reruns die Zweistelligkeit erklommen hatte, gelang dies nun zumindest mit dem letzten der drei Reruns. Beim Gesamtpublikum lief es gewohntermaßen mit 4,0 bis 6,0 Prozent bei bestenfalls 1,35 Millionen sogar richtig schlimm. Und auch die noch recht frische deutsche Serie um 23:10 Uhr tat sich mit nur 6,2 Prozent aller bzw. 9,1 Prozent der umworbenen Konsumenten bei einer Reichweite von 0,92 Millionen ziemlich schwer.

Dass die Kölner in der Tagesendabrechnung keine komplette Bruchlandung hinlegten, hatten sie einmal mehr vornehmlich ihrem Vorabend-Aufgebot zu verdanken: «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» erreichte bei den 14- bis 49-Jährigen mit 1,25 Millionen sowie 18,1 Prozent die höchsten RTL-Werte des Tages, «RTL Aktuell» beim Gesamtpublikum mit 3,09 Millionen und 14,8 Prozent. VOX wiederum tat sich ab 19 Uhr mit «Die deutsche Dinner-Meisterschaft» ziemlich schwer und musste sich mit mäßigen 4,1 Prozent insgesamt sowie miesen 5,1 Prozent der Jüngeren bei nur 0,96 Millionen begnügen, bevor «Prominent!» sogar auf 4,0 und 4,9 Prozent bei 1,10 Millionen zurückfiel. Am Ende des Tages machten die beiden Sender dann den Zielgruppen-Tagessieg unter sich aus, wobei VOX mit 10,0 gegenüber 9,5 Prozent für die größere Schwester erneut die Nase vorn hatte.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/104210
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