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«Ninja Warrior» hält sich an der Spitze, «Wüsten-Challenge» knickt ein

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Auch im zweiten Anlauf erreichte RTL mit den Ninjas am Freitag den Zielgruppen-Sieg, fiel aber ein wenig zurück. Die anschließende Action-Spielshow «Showdown» mit Patrick Esume tat sich aber ziemlich schwer.

S2: Quoten Samstag vs. Sonntag

  • Samstag: 9,3% / 17,3%
  • Sonntag: 8,5% / 13,7%
Durchschnittliche Marktanteile der fünf bzw. vier «Ninja Warrior Germany»-Folgen, die 2017 an den jeweiligen Abenden ausgestrahlt worden waren.
So wirklich kommt «Ninja Warrior Germany»  nicht zur Ruhe, was den Sendeplatz der Show anbetrifft: Nachdem die erste Staffel noch samstags ausgestrahlt wurde, wechselte in der zweiten Hälfte des zweiten Durchgangs auf den knallhart umkämpften Sonntagabend - und tat sich da vergleichsweise schwer (siehe Infobox). Problem: Am Samstag ist innerhalb der Hauptsaison schlichtweg kaum ein Platz frei, schließlich wollen die beiden Bohlen-Castingshows jeweils monatelang ausgestrahlt werden. Des Rätsels Lösung könnte nun der Freitag zu werden, an dem die von Frank Buschmann und Jan Köppen nun bereits zum zweiten Mal hintereinander lief und trotz einiger Verluste im Vergleich zur Wochenfrist überzeugte: Mit 1,13 Millionen jungen Fernsehenden gingen zur besten Sendezeit weit überdurchschnittliche 14,6 Prozent Markanteil einher.

Damit wurden die zum Staffelauftakt erzielten 16,5 Prozent um fast zwei Prozentpunkte verfehlt - doch gegen eine alles in allem eher überschaubare Konkurrenz langten diese Werte locker zur abendlichen Vorherrschaft. Beim Gesamtpublikum sah es da freilich etwas anders aus; einerseits, weil die Show hier mit 2,17 Millionen Interessenten und 8,2 Prozent Marktanteil nicht die große Popularität besitzt wie bei den jüngeren Konsumenten und bereits vor Wochenfrist mit unspektakulären 9,3 Prozent bei 2,47 Millionen hatte vorlieb nehmen müssen. Andererseits aber auch, weil das ZDF mit seinen deutschen Krimiserien einen festen Anker anzubieten hat, der regelmäßig für Tagessiege garantiert.


«Showdown»  kann nicht mithalten, «GZSZ» auf Ninja-Niveau


Um 23 Uhr ging dann die zweite Episode des brandneuen Extremsport-Formats «Showdown - Die Wüsten-Challenge»  an den Start, das auf dem Papier eine ähnlich kompetitive Konzeption anzubieten hat und ebenfalls mit beeindruckenden Sportlern aufwartet, die eindrucksvolle Leistungen vollbringen. Doch die Sendung mit Patrick "Coach" Esume trifft offensichtlich nicht den Nerv der breiten Masse, denn nach zuletzt knapp 13 Prozent im ersten rutsche sie im zweiten Anlauf auf gerade einmal noch 10,7 Prozent Zielgruppen-Marktanteil bei 0,58 Millionen Fernsehenden ab. Insgesamt ging es mit 1,06 Millionen sowie 6,5 Prozent sogar klar in den roten Bereich. Das ist angesichts des starken Vorlaufs wenig überzeugend - und soll noch vier weitere Wochen lang tragen.

Derartige Sorgen muss sich «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» indes sicherlich nicht machen, das mit 17,4 Prozent der 14- bis 49-Jährigen einmal mehr den höchsten Marktanteil des Tages für RTL einfuhr und um 19:40 Uhr mehr als respektable 1,12 Millionen junge Menschen vor den TV-Geräten mobilisierte - also nur minimalst weniger als «NWG» anschließend zur Primetime. Insgesamt lief es mit 2,54 Millionen sowie 10,2 Prozent zumindest überzeugend, hier aber war «RTL Aktuell»  um 18:45 Uhr mit 15,1 Prozent bei 2,90 Millionen das heißeste Eisen, das die Kölner am Freitag im Köcher hatten.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/104129
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