Wer sah eigentlich...

Wieso «Promi Big Brother» in diesem Jahr so starke Quoten hat

von   |  4 Kommentare

Vor allem bei den Zuschauern zwischen 14 und 29 Jahren hat die Endemol-Shine-Produktion hinzugewonnen – wohl sehr zur Freude von Sat.1.

«Promi Big Brother»  steuert auf die erfolgreichste Staffel seit dem Jahr 2015 hin. Die ersten Tage aus der Promi-WG waren unfassbar erfolgreich; am Sonntagabend etwa holte die ab 22.15 Uhr gezeigte Episode im Schnitt 17,1 Prozent Marktanteil bei den klassisch Umworbenen. Bis zur erfolgreichsten Folge des Formats aller Zeiten, dem Halbfinale im Jahr 2015, das auf 22,5 Prozent Marktanteil bei den klassisch Umworbenen kam, fehlte zwar noch ein gutes Stück. Dennoch aber lässt sich jetzt schon ablesen, wieso Sat.1 in diesem Jahr so deutlich mit dem Format punktet.

Offenbar ist nämlich die Strategie aufgegangen, zahlreiche junge Fans zur Sendung zu holen, in dem man Johannes Haller oder Daniel Völz, beide bekannt vom «Bachelor» bzw. «Bachelorette»  oder Chethrin aus «Love Island»  auf die Teilnehmerliste setzt. Die Sonntags-Episode hatte besonders bei den Zuschauern zwischen 14 und 29 Jahren bessere Quoten als die damalige Rekord-Folge. Bei den 14- bis 19-Jährigen lag die Sonntags-Episode um 0,7 Punkte über dem damaligen Wert – bei besonders starken 28,8 Prozent. Noch deutlicher fällt der Anstieg bei den 20- bis 29-Jährigen aus, wo «Promi Big Brother» vergangenen Sonntag auf 22,5 Prozent (+3,4 Punkte) gelangte.

In Kauf genommen werden mussten im Gegenzug aber auch Verluste: Etwa bei den Zuschauern zwischen 40 und 49 Jahren, die 2015 noch mit Nino de Angelo mitfieberten (und dem Format 22,6% bescherten), jetzt aber nur noch zu 13,5 Prozent dabei waren. Auch bei den 30- bis 39-Jährigen lief es am Sonntag leicht schlechter. Sat.1 wird das verschmerzen können: Die gemessenen 17,5 Prozent in dieser Altersklasse liegen meilenweit über der Sendernorm.

Eines hat sich in drei Jahren übrigens nicht verändert: Beamte stehen einfach nicht auf den Container-Spaß: In dieser Berufsgruppe kam die Sendung erneut auf recht schwache Zahlen; nur 3,9 Prozent der am Sonntagspätabend fernsehenden Beamten schauten zu – insgesamt waren dies rund 10.000. Den besten Wert erzielte «Promi Big Brother»  hier bei den Angestellten, wo 15,1 Prozent Marktanteil zu Stande kamen. Zudem war das Format – wie zu erwarten war – bei den Frauen ab 14 Jahren mit durchschnittlich 13,7 Prozent deutlich gefragter als bei den Männern gleichen Alters. Hier holte Sat.1 8,8 Prozent.

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Es gibt 4 Kommentare zum Artikel
Blue7
22.08.2018 19:02 Uhr 1
Die Manioulationen sind extremer als sonst und die gestripteten Stories kommen wolh sehr gut an
Sentinel2003
22.08.2018 19:48 Uhr 2
Ich habe grade mal mit viel Vorspulen den Einzug am Freitag gesehen...das hat mir auch schon ausgreicht!
Kaffeesachse
22.08.2018 20:33 Uhr 3
Warum ist mir auch etwas rätselhaft, so viel hat sich ja nun nicht geändert und die Duelle sind immer noch schlecht. :lol:
Etwas besser gefällt mir die Moderation, auch wenn Frau Lufen nicht jeder mag. Aber es wirkt nicht mehr ganz so "gezwungen" und die unlustigen Parts wie Cindy oder die Nick sind weg.
Blue7
22.08.2018 20:40 Uhr 4
Hat sich doch einiges geändert
- Marlene Lufen ist dabei
- Zuviel gequatsche und erzählen was im vorigen Clip passiert ist (Meinung aufzwängen)
- Kein Notar bei Votings mehr
- Kein Votingergebnis mehr
- BB entscheit selber wann jemand mal Bereich wechseln muss (siehe Daniel Völz Tag 2)
- Spiele werden Lustlos gemacht. 2. Team ist immer benachteiligt, sei es nasse und rutschige Matten im Wasser oder Ballonstechen wo das 1. Team eigentlich ihre eigenen schon zerstört haben was Team 2 die Arbeit leichter macht keine Staftstöse vorzunehmen)
- BB wechselt Teilnehmer durch das nach Tag 3 alle mal überall waren
- Keine Regeln mehr
- Keine Bestrafungen mehr
- Mehrere Freiwillige Auszüge

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