Sonntagsfragen

Thomas Anders: „«X Factor» ist jünger, interessanter und schneller geworden“

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Dieter Bohlen macht es seit fast 20 Jahren – jetzt ist auch „die andere Hälfte von Modern Talking“ im Casting-Show-Business aktiv. Ab Montag ist Thomas Anders in der neuen Sky-Show «X-Factor» zu sehen. Wir haben mit ihm über seine neue Aufgabe gesprochen.

Herr Anders, wenn Sie in einem Satz sagen müssen, was «X Factor» ist, dann wäre das welcher Satz?
Das X steht als Synonym für das Besondere, das nicht künstlich kreiert werden kann. Wenn dazu noch Musikalität und Fleiß kommen, ist unser Kandidat gefunden.

Wenn man an Casting-Shows denkt, dann denkt man immer auch an Dieter Bohlen, der seit Anfang der 2000er «DSDS» prägt. Jetzt bekommt auch der „andere Teil“ von Modern Talking eine Jury-Aufgabe. Hat sich seit Bekanntwerden der Dieter schon mal gemeldet?
Wir beide kommentieren nicht gegenseitig unsere berufliche Laufbahn.

Wie sehen Sie Ihre Rolle als Juror bei «X Factor»?
Generell gibt es keine Rollen bei uns in der Jury. Aber ich glaube, ich bin eher ein erfahrener und besonnener Juror. (grinst) Ich möchte auch, wenn ich einem Kandidaten kein „X“ gebe, immer respektvoll sein und nie das Gefühl vermitteln, dass er ein Versager ist. Es freut mich sehr zu sehen, dass viele Teilnehmer das auch annehmen und meist akzeptieren, wenn sie sich selber falsch eingeschätzt haben. Das finde ich sehr groß!

«X Factor» ist in Italien ein sehr großer Erfolg gewesen – und ist es immer noch. Haben Sie sich da mal ein paar Folgen angeschaut oder sich anderweitig davon inspirieren lassen?
Nein, ich habe mich nicht inspirieren lassen. Aber ich habe einen kurzen Ausschnitt gesehen und nichts verstanden.Für mich ist ganz klar, dass ich als Juror so sein muss, wie ich bin. Einfach authentisch und klar formulierend.

Über die Jahre gab es immer wieder Anfragen, die aber entweder uninteressant für mich waren oder ganz einfach nicht in meinen Terminkalender passten.
Thomas Anders auf die Frage, wieso er erst jetzt ins Casting-Show-Business einsteigt
Wie kam es denn eigentlich, dass Sie jetzt erst eine solche Rolle einnehmen. Gab es vorher keine Anfragen oder kein Interesse an solchen Formaten Ihrerseits?
Über die Jahre gab es immer wieder Anfragen, die aber entweder uninteressant für mich waren oder ganz einfach nicht in meinen Terminkalender passten. Bei «X-Factor» hat beides perfekt gepasst.

Wie haben Sie die ersten Staffeln von «X Factor» in Deutschland, damals unter anderem ja mit HP Baxxter und Sarah Connor, wahrgenommen?
Dies ist ja nun schon ein paar Jahre her und darum fällt ein Vergleich schwer. Ich glaube aber, die jetzige Sendung ist jünger, interessanter und schneller geworden.

Werden Sie den Siegern auch nach dem Finale mit Rat und Tat zur Seite stehen? Wie nachhaltig dann ganz grundsätzlich eine solche Juroren/Mentoren-Tätigkeit überhaupt sein?
Wenn es ein Sieger aus meine Kategorie sein sollte, hat er meine Telefonnummer und kann mich jederzeit sehr gerne um Rat fragen.

Danke für das Gespräch. Die erste Folge von «X Factor» läuft am Montag, 27. August, um 20.15 Uhr bei Sky1.

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