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«Tatort»-Experiment: Krimisaison startet vor weniger als fünf Millionen Fans

von   |  1 Kommentar

Somit lief es für eine neue Folge des Krimis schwach wie lange nicht mehr. Allgemein waren am Sonntagabend sehr niedrige Reichweiten im deutschen Fernsehen gemessen worden.

«Tatort» in der Schweiz

  • "Ihr werdet gerichtet" am 6.9.2015: 8,96 Mio. (26,7%)
  • "Freitod" am 18.9.2016: 6,74 Mio. (19,6%)
  • "Kriegssplitter" am 5.3.17: 7,43 Mio. (20%)
  • "Zwei Leben" am 17.9.17: 8,46 Mio. (25%)
Auswahl: 4 der 5 Fälle vor dem aktuellen Einsatz
Schwankend. Das waren die Quoten zuletzt, wenn im «Tatort»  am Sonntagabend in Luzern ermittelt wurde. Die Schweizer eröffneten in diesem Jahr die neue Krimisaison im Ersten, die allerdings kommenden Sonntag direkt wieder für Live-Sport unterbrochen wird. Der besondere Clou an der am Sonntag gezeigten Episode: Regisseur Dani Levy hat „Die Musik stirbt zuletzt“ komplett ohne Schnitt, also konsequent an einem Stück, produziert. Eine echte Herausforderung für das Produktionsteam – und sicher auch ein ungewöhnliches Experiment für den Zuschauer vor dem Bildschirm.

Zugeschaut haben am Sonntag ab 20.15 Uhr nur 4,79 Millionen Menschen ab drei Jahren. Das bescherte dem TV-Experiment 17,5 Prozent Marktanteil und somit immerhin einen Wert im klar grünen Bereich. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der 90-Minüter in etwa auf Augenhöhe mit einem FC-Bayern-München-Testspiel, das von RTL übertragen wurde. Der Krimi kam auf 12,6 Prozent.

Schon in den vergangenen Wochen taten sich Wiederholungen der ARD-Krimireihe im Ersten ziemlich schwer. „Im Schmerz geboren“, einer der besten Filme der vergangenen Jahre, landete bei 3,65 Millionen Zuschauern, „Taxi nach Leipzig“ lag eine Woche zuvor bei ähnlichen 3,59 Millionen. Der Til-Schweiger-Kino-«Tatort»  hatte es Anfang Juli immerhin noch auf rund 5,3 Millionen Fans ab drei Jahren gebracht.

Schlecht schnitt dann ab 21.45 Uhr der Krimi «Mord auf Shetland»  ab, dessen Quoten bei den 14- bis 49-Jährigen auf wirklich schwache 4,2 Prozent fielen. Immerhin hielt sich der rund 100 Minuten lange Film insgesamt auf ganz passablem Level: 2,65 Millionen Menschen (13,1%) sahen die Episode „Sturmwarnung“.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/102828
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P-Joker
06.08.2018 13:26 Uhr 1
Die allgemein sehr niedrigen Reichweiten wundern etwa jemanden?

Wie wäre es damit:
1. In ganz Deutschland sind derzeit Schulferien ...
2. In einigen Gebieten gab es selbst am Abend noch Temperaturen bis fast 30 Grad ...

Da hätte selbst der tatort Münster keine Rekorde eingefahren.

Was diesen Tatort speziell betrifft:
1. Es war ohnehin nicht gerade einer der beliebteren Tatort-Standorte dran ...
2. Bei der Ankündigung dieses "Experiments" haben viele lieber verzichtet.
Ich selbst war durch das ständige Kameragewackel so genervt, dass ich nach ca. 30 Minuten weggeschaltet habe!

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