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Noch jünger: Bessin-Dokus legen in der Zielgruppe nochmal klar zu

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Nachdem «Zahltag!» und «Armes Reiches Deutschland» vor Wochenfrist bereits viele junge Zuschauer angesprochen hatten, ging es im zweiten Anlauf sogar nochmal bergauf. «Deutschland direkt!» tat sich zu später Stunde hingegen deutlich schwerer.

Problemfall Programmzeitschrift!?

Nicht nur in der vergangenen Woche, sondern auch noch diesmal wiesen die meisten Programmzeitschriften «Bones» in Dauerschleife aus - übrigens auch Titel wie die "Hörzu" mit lediglich einer Programmwoche im Heft. Und auch wenn die Auflagen seit Jahren sinken: Noch immer liegt die verkaufte Auflage dieser Magazine bei mehr als zehn Millionen, womit sie einen relevanten Einfluss auf das Konsumverhalten vieler Menschen haben dürften.
War das so eine clevere Idee von RTL, den Dienstagabend einigermaßen urplötzlich von Serie zu Sozialdoku umzufunktionieren und dann auch noch kurzfristig den Starttermin um zwei Wochen vorzuziehen? Aus inhaltlicher Sicht sicherlich, denn «Bones»-Wiederholungen mögen ein netter Fan-Service gewesen sein, versprühten aber auch den Spirit der Rat- und Mutlosigkeit. Und auch aus Quotensicht verbesserte sich «Zahltag! Ein Koffer voller Chancen»  nach einem ohnehin schon guten Auftakt nochmal deutlich und erreichte in der werberelevanten Zielgruppe richtig tolle 16,5 Prozent bei 1,14 Millionen, nachdem die Sendung mit Ilka Bessin zuletzt mit 13,5 Prozent bei 1,04 Millionen debütiert hatte. Insgesamt gingen diesmal mit 1,90 Millionen akzeptable 8,1 Prozent einher, nachdem der Auftakt eher miese 6,6 Prozent bei 1,68 Millionen erzielt hatte. Dieser deutliche Aufschwung deutet zumindest an, dass mit einer etwas besseren Kommunikation des Sendungsauftakts sogar noch ein deutlich größerer Erfolg möglich gewesen wäre (siehe auch Infobox).

Auch «Armes Reiches Deutschland»  war dann ab 22:15 Uhr problemlos in der Lage, den Zielgruppen-Erfolg der Vorwoche nicht nur zu replizieren, sondern sogar auszubauen: Statt 12,7 Prozent wurden diesmal 13,8 Prozent bei 0,81 Millionen jungen Fernsehen verzeichnet, beim Gesamtpublikum blieb das zweite von Ilka Bessin getragene Format des Dienstagabends nahezu unverändert bei 1,42 Millionen (Vorwoche: 1,41 Millionen) - der damit verbundene Marktanteil sank minimalst von 7,4 auf 7,3 Prozent.

Am Ende des Abends ging dann noch «Deutschland direkt! Wenn das Geld hinten und vorne nicht reicht» an den Start, an dem Bessin nicht partizipierte. Wie schon zum Auftakt verbuchte diese Sendung mit nur noch 11,3 Prozent bei 0,52 Millionen umworbenen Konsumenten den schwächsten Zielgruppen-Wert des Abends (Vorwoche: 11,2 Prozent), insgesamt gingen 0,99 Millionen mit 7,3 Prozent einher. Übrigens: Dieses Format ist nun bereits wieder Geschichte, ab kommender Woche wird es um 23:15 Uhr mit «Reich trifft Arm» eine neue Spätabend-Sozialdoku zu bestaunen geben.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/102545
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