Wer sah eigentlich...

Schunkel-Sonntag mit Stefan Mross: «Immer wieder sonntags»

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Live ab zehn; aus dem Europa Park in Rust. Doch wer hat so früh schon Lust auf zwei Stunden Banales und soo viel gute Laune?

Unsere These: Ganz klar: «Immer wieder sonntags»  tut sich kaum ein junger Mensch an. Stefan Mross findet seine Zuschauer vor allem in der Kategorie 50+.

Die echten Zahlen: Vergangenen Sonntag erreichte die SWR-Produktion «Immer wieder sonntags», die zwischen 10.05 und 12 Uhr im Ersten läuft, 1,43 Millionen Zuschauer und somit recht hübsche 14,4 Prozent Marktanteil. Der Großteil der Zuschauer war hierbei – wie erwartet – älter als 50 Jahre. 1,22 Millionen hatten den 50er schon gefeiert. In diesen Altersklassen erzielte die Live-Produktion aus dem Europa Park in Rust auch die besten Quoten. Während zwölf Prozent bei den 50- bis 64-Jährigen noch ausbaufähig sind, können sich die ermittelten 30 Prozent bei den Zuschauern über 65 schon durchaus sehen lassen.

Wie ist’s aber mit den ganz Jungen? Natürlich hat die Mross-Show Probleme bei den 14- bis 19-Jährigen und auch bei den 20- bis 29-Jährigen. 3,9 und 2,5 Prozent Marktanteil wurden hier gemessen, addiert schauten rund 0,03 Millionen Menschen dieser Altersklasse zu. Erstaunlich: Auch bei den 30- bis 39-Jährigen ist der sonntägliche Spaß kaum gefragt. Auch hier lag die ermittelte Reichweite bei gerade einmal rund 0,03 Millionen, die Quote bei schlechten 2,5 Prozent. Erst bei den Zuschauern in den Vierzigern stieg das Interesse – auf immerhin 0,11 Millionen und 6,5 Prozent.

Grundsätzlich zieht das Format Frauen in bedeutend größerem Maße an als Männer. Jeweils bei den Ab-14-Jährigen holte Mross zurückliegenden Sonntag 18,5 Prozent der Frauen, aber nur 10,8 Prozent der Männer (0,88 zu 0,49 Millionen). Und noch ein Wert ist erstaunlich: Abiturienten scheinen sich für die seichte Unterhaltung kaum erwärmen zu können. Hier lag die gemessene Quote bei gerade einmal 4,5 Prozent, während die Personengruppe mit einem Volks- oder Hauptschulabschluss deutlich bessere Werte zustande brachte: Hier lag die ermittelte Quote bei 21,2 Prozent. Das Geheimnis dahinter: Der Besuch von höheren Schulen war für die heutige Rentner-Generation direkt nach dem Krieg ungewöhnlich und teils auch aus finanziellen Gründen schier unmöglich.

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