Quotencheck

«The Royals»

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Frauensender sixx strahlte die vierte Staffel der US-Seifenoper ab Ende April am späten Montagabend aus. Nach wie vor bewegt sich das Format jedoch unterhalb des Senderschnitts.

Inhaltliche Komplementärpositionierung gehört innerhalb einer Senderfamilie nach wie vor zu den erfolgreichsten Strategien, um möglichst große Teile der Bevölkerung anzulocken. Seit Jahren verschreibt sich sixx als Spartenkanal daher anders als seine Schwestersender vor allem einer jungen, weiblichen Zielgruppe. Demnach passt eine Serie wie «The Royals»  eigentlich bestens zu sixx. Der Mix aus Drama-Serie und Seifenoper läuft seit März 2015 als Eigenproduktion auf dem US-Sender E!, schon im Oktober 2015 folgte dann die deutschsprachige Erstausstrahlung bei ProSieben Fun. Nach der Pay-TV-Verwertung fand das Format um eine fiktionale britische Königsfamilie schnell seinen Weg zu sixx.

So richtig königlich waren die Quoten seitdem jedoch nicht. Schon seit Beginn der Ausstrahlungen bewegt sich «The Royals» unter Senderschnitt, im Dunstkreis der Ein-Prozent-Marke bei den 14- bis 49-Jährigen. Dieses Ergebnis zumindest zu halten, stellt aber auch eine Qualität dar. Die mittlerweile vierte Staffel der Serie startete bei sixx am 23. April 2018. Weiterhin setzte der Sender dabei auf den etablierten Programmplatz und zeigte «The Royals» jeweils etwa ab 22.10 Uhr. Der Staffelauftakt machte gleich einmal Hoffnung auf eine satte Steigerung des Formats, denn 150.000 Zuschauer ab drei Jahren enthielten 110.000 junge Menschen, die in ihrer Altersgruppe zu 1,5 Prozent führten.

Dieses für sixx-Verhältnisse ordentliche Ergebnis wurde in der darauffolgenden Woche jedoch von nur noch 50.000 Verbliebenen ab Drei respektive 40.000 14- bis 49-Jähriger konterkariert. In der werberelevanten Zielgruppe standen dann nur noch 0,5 Prozent zu Buche und in den Folgewochen erholte sich «The Royals»  nur langsam von diesem tiefen Quotensturz. Von 60.000 Interessenten am 7. Mai ging es hinauf auf 80.000 Zuseher am 14. Mai. Die Reichweite im jungen Segment verharrte jedoch zunächst bei 40.000, ehe am 14. Mai schon 60.000 Umworbene einschalteten. Die dazugehörigen Quoten beim jungen Publikum beliefen sich auf 0,6 und danach auf 0,8 Prozent.

Deutlich verbessert präsentierte sich die Mark-Schwahn-Serie am 28. Mai, als mit 130.000 Zuschauern gegenüber der Vorwoche 50.000 Interessenten hinzukamen. Mit 110.000 jungen Fernsehenden nahm die wichtige Altersgruppe dabei einen großen Teil des Gesamtpublikums ein, was mit 1,6 Prozent die beste Quote der neuen Staffel nach sich zog. Auch in den Folgewochen hielt sich «The Royals» zumindest über der Ein-Prozent-Grenze bei den jungen Zuschauern. Zwischen dem 4. und 18. Juni generierte die Drama-Serie zwei Mal 1,1 und danach 1,2 Prozent.

Die Reichweite schwankte zumindest insgesamt jedoch gehörig: Erst sahen 110.000 Personen zu, später 90.000 und am 18. Juni sogar 160.000, womit die höchste Zuschauerzahl der vierten Staffel entstand. Konstanter lasen sich die Publikumszahlen beim jungen Publikum, wo sich «The Royals» in den ersten drei Juni-Wochen kontinuierlich von 70.000 auf 90.000 Zuschauer steigerte. Zum Staffelfinale blieben sixx am 25. Juni noch 90.000 Personen, darunter 70.000 14- bis 49-Jährige. So resultierten 0,9 Prozent in der Zielgruppe.

Innerhalb der Staffel zeigte sich «The Royals» zwar alles andere als konstant, letztlich kam das US-Format mit durchschnittlich 1,0 Prozent der jungen Zuschauer aber wieder auf seinen üblichen Schnitt. Wirklich zufrieden sein kann sixx damit aber nach wie vor nicht, liegt dieser Wert doch noch immer deutlich unter den 1,7 Prozent, die die TV-Station in diesem Segment sonst gewohnt ist. Insgesamt schalteten pro Folge im Schnitt 100.000 Personen ein, 80.000 zählten im Mittel zur Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Aus Gesamtsicht ergaben sich darüber hinaus durchschnittlich 0,5 Prozent Marktanteil.

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