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Deutsche WM-Euphorie: Frauen begeistern sich Event-bezogen, Männer nicht

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In einer Studie zur Fußball-Weltmeisterschaft wurde die deutsche Bevölkerung zu diversen Standpunkten rund um das Turnier befragt. Interessant: Viele weibliche Fußball-Muffel freuen sich auf die WM.

WM-Begeisterung: Alter spielt kaum eine Rolle

Erhoben wurde im Zuge der Untersuchung auch die WM-Begeisterung je nach Alter der Probanden, wobei keine signifikanten Unterschiede auszumachen waren: 58 Prozent der 14- bis 29-Jährigen äußerten ein starkes oder sehr starkes Interesse, bei den 30- bis 49-Jährigen taten dies 57 Prozent und bei den Über-50-Jährigen immerhin noch genau die Hälfte.
Wie stark ist eigentlich das Interesse der deutschen Bevölkerung an der am Donnerstag startenden Fußball-Weltmeisterschaft in Russland? Glaubt man den Daten des Studien-Satellits best for planning trends (b4p trends), die für die Online-Gesamtbevölkerung des Landes repräsentativ sind, dann haben 61 Prozent der Männer und immerhin 48 Prozent der Frauen ein starkes oder sehr starkes Interesse an dem Turnier. Interessant dabei: Während sich bei den Herren der Schöpfung ein quasi gleich hoher Anteil generell für Fußball wie auch für die WM interessieren, lässt sich bei den Damen ein signifikanter Unterschied herausarbeiten - normalerweise ist nämlich nur rund ein Drittel der Frauen am runden Leder interessiert. An dem Klischee-Bild des weitgehend ahnungslos "Schlaaaand!" grölenden Eventfan-Girlies ist den Daten zufolge also durchaus etwas dran. Ein knappes Fünftel wiederum (19 Prozent) outet sich als WM-Muffel.

Am liebsten verfolgen die Deutschen die Weltmeisterschaft derweil auf der heimischen Couch (70 Prozent), während ein vergleichsweise geringer Anteil der Befragten (23 Prozent) an Public Viewings teilzunehmen gedenkt.

Auf wenig Zustimmung stößt der Vorschlag eines WM-Boybotts aufgrund der problematischen politischen Lage in Russland: Nur acht Prozent hätten sich ein Fernbleiben von Spielern gewünscht, 15 Prozent von Politikern. 39 Prozent bekunden die Ansicht, dass sich die Politik aus dem Fußball heraushalten sollte - und eine knappe absolute Mehrheit von 54 Prozent ärgert sich zwar über die politische Lage in Staaten wie Russland oder Katar, will sich die Spiele aber dennoch ansehen.

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