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«Kingsman»: Matthew Vaughn bleibt fleißig

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Obwohl «Kingsman – The Golden Circle» an den US-Kinokassen hinter den Erwartungen zurückblieb, plant Regisseur Matthew Vaughn sogleich mehrere neue Filme in dem irren Agentenuniversum sowie eine Serie.

Noch vor Kinostart der brutalen, irrwitzigen Agenten-Actionkomödie «Kingsman – The Golden Circle» kündigte Regisseur Matthew Vaughn einen weiteren Teil aus dem 2015 mit «Kingsman – The Secret Service» gestarteten Filmuniversum an. Nach der Kinoauswertung des Films stand hinter dieser Ankündigung jedoch ein dickes Fragezeichen: Während abseits der USA der zweite «Kingsman»-Film erfolgreicher lief als sein Vorgänger (286,09 Mio. Dollar Einspiel für Teil eins vs. 310,67 Mio. für Teil zwei), ließ die Reihe an den US-Kinokassen nach. Der zweite «Kingsman» nahm trotz der Starpower von Jeff Bridges, Channing Tatum und Halle Berry rund 28 Millionen Dollar weniger ein als sein Vorgänger.

Laut Vaughn ist der dritte «Kingsman»-Film allerdings weiterhin hin Arbeit – und dabei will es der Regisseur nicht belassen. Wie er 'Empire' verraten hat, werkelt er zudem an einem Prequel-Film mit dem Titel «Kingsman – The Great Game», der im Viktorianischen Zeitalter spielen soll. Der Untertitel spielt (womöglich) auf einen Spitznamen für die auch als 'Sherlockian Reading' bekannte Literatur-Praxis an, bei der Verehrer der Sherlock-Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle die Texte wie reale Aufzeichnungen des Dr. Watson behandeln.

Ob Vaughn somit andeutet, dass das «Kingsman»-Prequel in Sherlock-Holmes-Gewässer vorstößt, oder dies nur ein Zufall ist, bleibt vorerst das Geheimnis des Filmemachers. Aber es wäre durchaus eine vertane Chance, einen Film über einen britischen Geheimdienst zu machen, der im Viktorianischen Zeitalter spielt und die berühmteste literarische Figur Englands aus jener Zeit völlig ignoriert …

Darüber hinaus arbeitet Vaughn an einem Spin-Off zur «Kingsman»-Filmreihe über den in «Kingsman – The Golden Circle» eingeführten US-Geheimdienst «Statesman». Und damit ist in Vaughns Augen das auf einem Mark-Millar-Comic basierende Filmuniversum noch immer nicht ausgereizt: Gegenüber 'Empire' erklärte er, an einer achtteiligen Miniserie über die «Kingsman» zu werkeln. Wo diese Serie laufen soll, verriet er nicht – aber da Netflix Millars Label Millarworld aufgekauft hat, ist der VOD-Anbieter ein guter Tipp. Und als hätte Vaughn damit noch nicht genug zu tun, kündigte er zudem ein Kino-Reboot der «Kick-Ass»-Filmreihe an – in Form eines Remakes und eines Films über eine neue Interpretation des Publikumslieblings Hit-Girl.

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