Primetime-Check

Karfreitag, 30. März 2018

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Der zweite «Matula» im ZDF gegen den ersten Fitzek-Film bei RTL – wer hatte da die Nase vorn? Und wie lief «Transformers» bei ProSieben?

Aus unserer Kritik zu «Matula»

"Mit der rauchigen Stimme Claus Theo Gärtners und der sturen Persönlichkeit seiner Paraderolle mault sich Matula sympathisch durch den rätselhaften Fall, bei dem der Titelheld eingangs durchweg unterschätzt wird. Als harmloser Alter wird er eingangs bezeichnet, gegen Hälfte des Films steigert sich das zu einem ihm entnervt entgegen geschleuderten "Herr Hobbydetektiv". Dass Matula auch im hohen Alter rüstig ist und Jahrzehnte an Erfahrung mitbringt, erkennt die eingeschworene Dorfgemeinde erst spät – und dann hat der eifrige Ermittler längst Eins und Eins zusammengezählt."
Sidney Schering
RTL vertraute am Karfreitag auf die Erstausstrahlung von «Das Joshua-Profil», das zur besten Sendezeit 2,24 Millionen Zuschauer ab drei Jahren reizte. Während beim Gesamtpublikum schwache 7,1 Prozent zustande kamen, reichte es bei den 14- bis 49-Jährigen zu mäßigen 10,4 Prozent. Der Actonthriller «The Equalizer», der gegen 22.35 Uhr auf Sendung ging, unterhielt schließlich noch 1,52 Millionen Gesamtzuschauer bei durchschnittlich 11,6 Prozent der Umworbenen. Beim Gesamtpublikum schob sich das ZDF deutlich vor RTL, das um 21.15 Uhr den zweiten «Matula» auf Sendung schickte. Mit 5,09 Millionen Zuschauern kam der 90-Minüter gut an, die Marktanteile beliefen sich auf 16,7 Prozent bei allen und 6,6 Prozent der 14- bis 49-Jährigen. Noch besser lief es zum Start in die Primetime für «Der Alte», dem sogar 6,06 Millionen Zuschauer und 18,6 Prozent des Gesamtpublikums über die Schulter geschaut hatten. Damit sicherte man sich den deutlichen Tagessieg vor der öffentlich-rechtlichen Konkurrenz.

Denn: «Die Kinder der Villa Emma» interessierte im Ersten zugleich nur 3,16 Millionen Menschen ab drei Jahren, was schwachen 9,7 Prozent bei allen entsprach. Nachdem die «Tagesthemen» 2,45 Millionen Bundesbürger informiert hatten, blieben für eine «Tatort»-Wiederholung noch 1,90 Millionen Krimifans und schlechte acht Prozent des TV-Publikums an ihren Fernsehern. Bei den jungen Zuschauern pendelten die Quoten den Abend über zwischen durchgehend schwachen 3,9 Prozent und 5,5 Prozent. Die einzige Show, die am Freitagabend bei den großen Acht lief, zeigte Sat.1, das zur besten Sendezeit auf «Genial daneben – Die Ostershow» setzte. Die Sendung mit Hugo Egon Balder und vielen Gästen aus der Comedy-Szene versammelte 2,90 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, was schöne Prozent bei allen bedeutete. Bei den Umworbenen, von denen 1,31 Millionen ermittelt wurde, kletterte die Quote sogar auf 13,7 Prozent. Das reichte für den lockeren Tagessieg beim jungen Publikum vor RTL. Ebenfalls vor der Kölner Konkurrenz landete ProSieben, das mit «Transformers: Ära des Untergangs» 1,55 Millionen Zuschauer sowie gute 12,2 Prozent der Jüngeren unterhielt. 1,17 Millionen Menschen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren konnten für den abendfüllenden Film ermittelt werden.

Schwestersender kabel eins programmierte zur Primetime den zweiten und dritten Teil von «Beverly Hills Cop», was 1,27 Millionen und 0,93 Millionen Zuschauer zum Einschalten bewegte. Während insgesamt starke vier Prozent und 4,7 Prozent zu Buche standen, unterhielten die beiden Filme bei den Jüngeren sogar 5,8 und 6,7 Prozent. Auf ältere Stoffe vertrauten am Freitagabend RTL II und VOX, wobei letzterer Sender den zehn Jahre alten Fantasyfilm «Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia» zeigte. Durchschnittlich schalteten für diesen 1,11 Millionen Zuschauer ein, was bei den 14- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 5,8 Prozent zur Folge hatte. RTL II strahlte dagegen den bereits 18 Jahre zählenden Historienfilm «Gladiator» aus, der bessere 1,37 Millionen Menschen zu versammeln wusste. Während insgesamt hervorragende 4,7 Prozent zustande kamen, reichte es für den knapp dreistündigen Film bei den Jüngeren zu ebenfalls guten 6,8 Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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