Versöhnliches Ende für «Get the F*ck Out Of My House»

Die von Jana Julie Kilka und der neuen ProSieben-Allzweckwaffe Thore Schölermann produzierte Gameshow endete auf passablem Niveau. Re-Runs von «Schulz in the Box» floppten übel.

Es ist vollbracht: ProSieben hat mit Folge 5 das im Sommer 2017 noch am „meisten beachtete“ neue Reality-Format «Get the F*ck Out Of My House» zu Ende gebracht. Nach starkem Start mit zweistelligen Werten waren die Quoten der Primetime-Show am Donnerstag Stück für Stück nach unten gegangen – bis sie letztlich vergangene Woche bei noch 8,4 Prozent ankamen. Wie sich die letzten 13 Kandidaten schlugen und wer das Ein-Familien-Haus letztlich als Sieger verließ, wollten in dieser Woche donnerstags zwischen 20.15 und 22.25 Uhr 9,2 Prozent der Umworbenen sehen. Das Quotenniveau war zum Abschluss somit ziemlich passabel. Insgesamt schalteten 1,24 Millionen Menschen ein, 0,18 Millionen mehr als sieben Tage zuvor.

Ob es für eine zweite Staffel reichen wird? Nicht zuletzt wegen diverse Produktions- und Konzeptprobleme dürfte das mehr als fraglich sein. Im Anschluss, also ab kurz vor halb elf, zeigte ProSieben zwei Wiederholungen von «Schulz in the Box». Auch hier erwies sich der RTL-Dschungel aber als schier übermächtiger Gegner.

Das Format mit Olli Schulz fiel auf Reichweiten in Höhe von 0,31 und 0,24 Millionen, auch die Zielgruppen-Quoten lagen teils massiv unterhalb der Sendernorm. 3,5 und 4,6 Prozent Marktanteil wurden bei den 14- bis 49-Jährigen ermittelt.
02.02.2018 09:07 Uhr  •  Manuel Weis Kurz-URL: qmde.de/98797