Knapp acht Millionen verfolgen Bundesliga-Auftakt im ZDF

Die Partie zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen war eine der erfolgreichsten der vergangenen Jahre. «Kessler ist...» konnte davon im Anschluss nur bedingt profitieren.

Bundesliga Saisonauftakt

  • Borussia Dortmund - Werder Bremen (2012): 6,02 Mio.
  • FC Bayern - Borussia M'gladbach (2013): 7,39 Mio.
  • FC Bayern - VfL Wolfsburg (2014): 6,68 Mio.
  • FC Bayern - Hamburger SV (2015): 7,45 Mio.
  • FC Bayern - Werder Bremen (2016): 5,98 Mio.
Zuschauer ab 3
Zum fünften Mal hintereinander durfte der FC Bayern München in diesem Jahr die neue Bundesliga-Saison eröffnen. Nachdem der Rekordmeister in den vergangenen drei Jahren stets Clubs aus dem Norden des Landes gegenüberstand, durfte dieses Mal Bayer Leverkusen an den Start gehen. Der Saisonauftakt gegen Werder Bremen (6:0) verzeichnete 2016 eine der niedrigsten Reichweiten der vergangenen Jahre, nun steigerte sich die erste Partie des Jahres auf 7,94 Millionen Zuschauer. Damit war die Übertragung die meistgesehene Auftaktpartie seit mehr als 10 Jahren.

Auch wenn mal wieder die Münchner das erste Spiel der neuen Saison bestritten, änderte sich zumindest der übertragende Sender. Das ZDF zeigt sich ab sofort für die Free-TV-Spiele der Bundesliga verantwortlich – namentlich Hinrunden- und Rückrundenauftakt, Freitagsspiele des 17. Spieltags sowie Relegation zwischen Liga 2 und 3. Hinzu kam am Freitag die verlängerte Sendezeit durch eine kurze, wetterbedingte Spielunterbrechung, sodass letztlich starke 29,3 Prozent Marktanteil zu Buche standen. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen war der 3:1-Sieg der Münchner mit 30,4 Prozent klarer Tagessieger (2,59 Mio.).

Vom starken Vorlauf profitierte teilweise auch Michael Kessler, der sich zu später Stunde in Uwe Ochsenknecht verwandelte. «Kessler ist…» verzeichnete beim jungen Publikum sehr schöne 9,4 Prozent Marktanteil – und damit einen neuen Höchstwert im ZDF. 0,61 Millionen waren zwischen 14 und 49 Jahren alt, insgesamt schalteten 1,38 Millionen ein. Somit schlug sich der starke Fußball-Vorlauf nicht beim Gesamtpublikum nieder. Hier erzielte Michael Kessler verbesserte, aber erneut schwache 7,9 Prozent.
19.08.2017 08:46 Uhr  •  Robert Meyer Kurz-URL: qmde.de/95219