Neue Staffel vorbei: ProSieben verfehlt Primetime-Sieg

Dennoch kann die Münchner Sendestation zufrieden sein: Vier weitere Folgen der Serie «The Big Bang Theory» holten sehr schöne Werte.

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Mit der Frage, warum «The Big Bang Theory» derzeit so derart beliebt ist, hat sich Timo Nöthling in diesem Text ganz ausführlich befasst.
Vorerst vorbei: Am Montag zeigte ProSieben keine neue Folge mehr von «The Big Bang Theory». Erstausstrahlungen werden wohl bis August oder September auf sich warten lassen. Aber keine Sorge: Die Rundum-Versorgung der US-Hit-Serie ist weiter gewährleistet. Montags zeigt man im Abendprogramm auch in den kommenden Wochen vier Wiederholungen am Stück, beginnt nach Ostern etwa mit Folge elf der siebten Staffel. Auch in der Daytime haben künftig weiter vier Episoden ihren sicheren Platz, ab Mai allerdings drei nachmittags und eine ab 18.40 Uhr. Zu wenig Sheldon und Co. ist also wirklich nicht in Sicht.

Vorbei sind somit aber auch die Zeiten der richtig starken Quoten bei ProSieben am Montag. Ab 20.15 Uhr kam der Münchner Sender diesmal nicht auf Werte knapp unter 20 Prozent, sondern landete bei 13,2 Prozent. 1,71 Millionen Menschen ab drei Jahren schalteten zu. Im weiteren Verlauf lagen die Quoten bis 22.10 Uhr bei 11,7, 12,2 und 13,1 Prozent. Somit blieb man aber konstant oberhalb des Senderschnitts und verhalf ProSieben sogar zum Tagessieg in der Zielgruppe. Zwölf Prozent Marktanteil reichten hierfür.

Gut präsentierten sich letztlich ab 22.10 Uhr noch die «2 Broke Girls», die auf 11,8 und 12,0 Prozent bei den Umworbenen kamen. 1,27 und 1,09 Millionen Menschen ab drei Jahren schalteten im Schnitt die rote Sieben ein. Erst nach 23 Uhr musste man dann mit etwas weniger Vorlieb nehmen. «New Girl» fiel angesichts von 9,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen auf einstellige Werte.
11.04.2017 09:00 Uhr  •  Manuel Weis Kurz-URL: qmde.de/92398