Mit XXL-Ausgabe: «Circus HalliGalli» pokert sich zum Erfolg

Joko und Klaas veranstalteten am Montag ihre ganz eigene Variante eines Quiz- und Pokerabends. Das TV-Publikum belohnte dies mit guten Werten.

Weitere «Circus HalliGalli»-Specials

  • 15. Dezember 2014 (Umberto-Verleihung): 0,93 Mio. Zuschauer // 9,8% MA
  • 22. Dezember 2014 ("Das große Finale"): 1,32 Mio. Zuschauer // 14,1% MA
  • 30. März 2015 (2-Stunden-Ausgabe): 0,96 Mio. Zuschauer // 11,4% MA
Reichweite ab drei Jahren // MA bei den 14- bis 49-Jährigen
«TV total» macht eine Woche lang Herbstpause, also muss Ersatzprogramm herangeschafft werden. Am Montagabend meldeten sich daher die Entertainer Joko und Klaas zum Dienst mit Überstunden. Von 22.10 Uhr bis 0.40 Uhr ging dieses Mal ihre Comedyshow «Circus HalliGalli», in der sie ein neues Spiel vorstellten: Den Poker- und Quiz-Mix «Das Duell um die Geld». Am Pokertisch haben neben den beiden Moderatoren auch Model Eva Padberg, die Fanta-4-Mitglieder Michi Beck und Smudo sowie die langjährige «Circus HalliGalli»-Wegbegleiterin Palina Rojinski Platz genommen. Außerdem stieß Oliver Kalkofe als Moderator des Zockerquiz hinzu und Micky Beisenherz als Kommentator.

Das Experiment, mal aus dem üblichen «Circus HalliGalli»-Modus auszubrechen, machte sich bezahlt: 0,79 Millionen Umworbene waren im Schnitt mit von der Partie, was für ProSieben in einen sehr guten Marktanteil von 12,7 Prozent mündete. Zuletzt lief es am 23. März dieses Jahres besser für die „Manege des Wahnsinns“ als Barbara Schöneberger zu Gast war und Putzfrau Sabine einen „Joko-Lernkurs“ absolvierte. Insgesamt waren diese Woche 0,92 Millionen Zuschauer an Bord, mit einer Sehbeteiligung von guten 5,7 Prozent wurde erstmals seit Ende März der Senderschnitt überboten.

Zur besten Sendezeit musste sich «The Big Bang Theory» ausnahmsweise mit dem zweiten Rang bei den Werberelevanten zufrieden geben. Mit 1,89 Millionen 14- bis 49-Jährigen und tollen 16,4 Prozent hielt sich die Nerd-WG aber angesichts der mächtigen Konkurrenz durch «Bauer sucht Frau» recht wacker. Zwei weitere Episoden erreichten 1,99 und 1,72 Millionen Jüngere sowie 16,8 und 14,9 Prozent.

Insgesamt wurden 2,01 bis 2,33 Millionen Interessenten gemessen, die Sehbeteiligung belief sich auf sehr gute 6,2 bis tolle 7,2 Prozent. Die neue Sitcom «Undateable» sah ab 21.40 Uhr hingegen einmal mehr alt aus: 1,09 Millionen Fernsehende ab drei Jahren und Marktanteile in der Höhe von schwachen 3,6 Prozent insgesamt und mauen 8,7 Prozent in der Zielgruppe dürften den Privatsender nicht zufriedenstellen.
13.10.2015 08:49 Uhr  •  Sidney Schering Kurz-URL: qmde.de/81328