Royale Hochzeit in Schweden: Für das ZDF ein Erfolg

Das royale Ereignis des Jahres 2015 lohnte sich zuschauertechnisch für das ZDF. In der Primetime musste man gegen die Fußball-Konkurrenz aber deutlich zurückstecken.

Es war das Boulevard-Ereignis des Wochenendes: Prinz Carl Philip von Schweden heiratet seine bürgerliche Partnerin Sofia Hellqvist, die seit 2010 ein Paar sind. In der Stockholmer Schlosskirche kam somit das letzte der drei schwedischen Königskinder unter die Haube. Das ZDF berichtete ab 15.35 Uhr live von der königlichen Hochzeit. Dabei schalteten ab 15.33 Uhr insgesamt 4,00 Millionen Menschen ein, womit die «Prinzenhochzeit in Schweden» am Nachmittag auf extrem starke 30,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum kam. Zuletzt erreichte das ZDF am Nachmittag solche Werte nur im Wintersport Anfang des Jahres. Bei den 14- bis 49-jährigen fanden sich 0,61 Millionen Interessierte ein, wodurch beim Zweiten Deutschen Fernsehen sehr gute 14,0 Prozent zu Buche standen.

Die vorangegangene Dokumentation «Traumhochzeit in Schweden» erreichte insgesamt 2,14 Millionen Zuschauer, womit sie tolle 19,6 Prozent Marktanteil generierte. In der jungen Zielgruppe schalteten 0,30 Millionen ein, wodurch die Doku 7,6 Prozent einsammelte. Das anschließende «hallo Deutschland», das ebenfalls im Zeichen der royalen Hochzeit stand, erreichte insgesamt 2,31 Millionen Zuschauer, womit die Sendung schöne 15,5 Prozent Marktanteil einfuhr.

In der Primetime schickte das ZDF eine alte Folge von «Bella Block» gegen den König Fußball auf RTL ins Rennen. Der Krimi erreichte insgesamt 3,19 Millionen Zuschauer, wovon 0,35 Millionen im Alter zwischen 14 und 49 waren. Das hatte gute, aber nicht überragende 13,0 Prozent (ab 3) bzw. schlechte 4,6 Prozent Marktanteil (14-49) zur Folge. Im Anschluss zog «Ein Fall für zwei» 2,14 Millionen Zuschauer an, wodurch beim Gesamtpublikum 8,6 Prozent Marktanteil zu Buche standen. Gegenüber dem Senderschnitt in Höhe von 12,1 Prozent im Mai ein deutlicher Verlust. Bei den Jungen schalteten 0,25 Millionen ein, womit der Krimi miese 2,9 Prozent generierte.
14.06.2015 09:10 Uhr  •  Robert Meyer Kurz-URL: qmde.de/78848