Nach «Quizduell»-Promo: Neuer Tiefpunkt für «Verbotene Liebe»

Obwohl zwei Darsteller der Soap zuvor bei Pilawa auftraten, blieben die Quoten des Formats im Keller - genauer gesagt fielen sie sogar noch schwächer aus als zuletzt. Zur Primetime punktete ein TV-Drama mit Heino Ferch vor allem bei den Jüngeren.

«Verbotene Liebe»-Quoten als Weekly

Die sechs Folgen auf dem Slot um 18:50 Uhr lagen zumeist bei gut 1,1 Millionen Zuschauern, was Marktanteilen um die fünf Prozent entsprach. Beim jungen Publikum standen sogar nur rund drei Prozent zu Buche.
Seit Ende Februar läuft «Verbotene Liebe» mittlerweile als wöchentliches Format - und muss sich auf dem undankbaren Sendeplatz um 18:50 Uhr beweisen, das seit jeher als tiefste Todeszone des Ersten Deutschen Fernsehens gilt. Der Erfolg der Soap hält sich bis dato in arg überschaubaren Grenzen (siehe Infobox) und kann offenbar auch durch das «Quizduell» nicht angetrieben werden, das zuvor zwei Darstellern die Möglichkeit gab, kräftig die Werbetrommel zu rühren. Offenbar schreckte dies die Menschen aber erst recht ab, denn mit 0,80 Millionen wurde sogar die mit Abstand schwächste Reichweite in der siebenwöchigen Weekly-Geschichte verzeichnet. Der Marktanteil lag bei desaströsen 4,4 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen sahen gerade einmal noch 0,11 Millionen zu, auch die hier verbuchten 2,1 Prozent markierten einen neuen Tiefststand.

Dabei lief es zuvor für besagtes «Quizduell» gar nicht so schlecht: Immerhin 1,09 Millionen wollten die um 18 Uhr gezeigte Live-Show mit Jörg Pilawa sehen, womit zwar beim Gesamtpublikum mit 8,2 Prozent der schwächste Marktanteil seit anderthalb Wochen zu Buche stand. Zumindest beim jungen Publikum waren die Voraussetzung für das Programm im Anschluss angesichts von 5,7 Prozent bei 0,23 Millionen aber gar nicht übel. Nur die Mittwochsausgabe mit Steffen Henssler und Paul Panzer lief mit 6,7 Prozent bei 0,33 Millionen in dieser Woche noch etwas stärker.

Durchaus zufrieden durfte man beim Ersten mit seinem TV-Drama «Mein Sohn Helen» sein, das zur besten Sendezeit 3,37 Millionen Menschen vor die Fernsehgeräte lockte. Die Folge waren zwar einerseits eher unspektakuläre 11,9 Prozent des Gesamtpublikums, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden allerdings sehr gute 9,5 Prozent bei 0,87 Millionen verzeichnet.
25.04.2015 09:30 Uhr  •  Manuel Nunez Sanchez Kurz-URL: qmde.de/77824