Nach «CSI: Miami» werden die Quoten mau

Die Quoten von «Dr. House» waren mäßig: Zwar enttäuschte der Marktanteil, jedoch wurde das vierthöchste Ergebnis vom Dienstag eingefahren.

Auch in der Bundesrepublik Deutschland gehen die Einschaltquoten des «CSI»-Franchises zurück, weshalb RTL-Chefin Anke Schäferkordt die Mutterserie «CSI – Den Tätern auf der Spur» bereits seit einem Jahr auf den 22.15 Uhr-Slot verlegte. Der Ableger «CSI: Miami» funktioniert zwar noch zur besten Sendezeit, jedoch haben die Quoten nachgegeben.

Um 20.15 Uhr schalteten 4,19 Millionen Bundesbürger ein, um ein neues Abenteuer aus Miami zu sehen. Der Marktanteil ab drei Jahren lag bei tollen 13,3 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 19,3 Prozent Marktanteil eingefahren. Mit 2,33 Millionen jungen Fernsehzuschauern war «CSI: Miami» nach «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» die beliebteste Sendung am Dienstag.

Im Anschluss sah es für «Dr. House» weniger gut aus, denn nur noch 3,18 Millionen Menschen schalteten ein. Der Marktanteil lag bei 10,4 Prozent bei allen und mageren 16,6 Prozent bei den jungen Leuten. Dies ist der drittschlechteste Marktanteil dieser Staffel, bislang konnte noch kein einziges Mal die 20-Prozent-Marke überquert werden. Aber: «Dr. House» war mit 2,13 Millionen jungen Menschen vierterfolgreichste Sendung des Tages. Man lag allerdings hinter «Two and a half Men», das zur selben Zeit ausgestrahlt wurde.

Die sechste Folge des Neustarts «White Collar» bescherte RTL noch 2,15 Millionen Zuschauer und ein echtes Quotenproblem: In der Zielgruppe wurden magere 13,4 Prozent Marktanteil gemessen. Damit liegt man knapp fünf Prozentpunkte unter dem RTL-Schnitt. Danach erreichte «Monk» mit einer Wiederholung noch 1,78 Millionen Zuschauer und 16,3 Prozent bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Menschen.
19.10.2011 09:39 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/52713