ProSieben kann's auch ohne Raab

Das dreistündige «Galileo Big Pictures» konnte dem Konkurrenzprogramm Paroli bieten und holte für ProSieben überdurchschnittliche Marktanteile.

Ungewohnt: Während Stefan Raab im Ersten für sehr gute Quoten beim jungen Publikum sorgte, war bei ProSieben Aiman Abdallah zu sehen. Der präsentierte in «Galileo Big Pictures - Hollywood» in Form einer Ranking-Show die 50 außergewöhnlichsten und spektakulärsten Szenen bekannter Hollywoodstreifen. Anlass hierzu ist die in der Sonntagnacht stattfindende Verleihung der Oscars.

Die Quoten der dreistündigen Show waren für ProSieben relativ zufriedenstellend. So schalteten zwar insgesamt nur 1,90 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 6,6 Prozent ein, in der Zielgruppe lief es mit 12,4 Prozent jedoch ziemlich ordentlich. Dort wurden im Schnitt 1,42 Millionen Zuschauer verzeichnet.

Nicht ganz so gut sah es im Anschluss für den Horrorthriller «Below - Da unten hört dich niemand schreien» aus. Zu später Stunde waren noch 1,02 Millionen Zuschauer ab drei Jahren dabei, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,75 Millionen erreicht. Der Marktanteil ging um 0,6 Prozentpunkte auf 11,8 Prozent zurück und lag damit auf Höhe des ProSieben-Schnitts.

Insgesamt lief es für ProSieben dennoch suboptimal am Freitag. So belief sich der Tagesmarktanteil auf nur 11,2 Prozent, was insbesondere dem schwachen Nachmittag geschuldet ist. Auch die «Simpsons» lagen am Vorabend mit 12,0 und 12,6 Prozent nicht allzu hoch über dem Senderschnitt.
06.03.2010 09:43 Uhr  •  Andreas Markhauser Kurz-URL: qmde.de/40589