Neue Tiefpunkte für «Fringe» & «Reaper»

Obwohl die Konkurrenz recht harmlos ausfiel, konnte die US-Serie nicht profitieren – zudem verabschiedete sich «Primeval» im Anschluss im roten Bereich.

Muss ProSieben doch noch einmal zittern? Zuletzt schlug sich «Fringe – Grenzfälle des FBI» am Montagabend richtig gut, doch diesmal tat sich die US-Serie trotz vergleichsweise harmloser Konkurrenz überraschend schwer. So schwach wie in dieser Woche lief es für die Hoffnung von ProSieben jedenfalls noch nie.

Mit 1,65 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern kam «Fringe» nicht über 14,1 Prozent Marktanteil hinaus – damit fuhr die Serie den schlechtesten Marktanteil seit dem Start ein, liegt aber natürlich weiterhin noch klar über dem Schnitt des Münchner Privatsenders. Insgesamt sahen am Montagabend noch 2,10 Millionen Menschen zu, was 7,3 Prozent Marktanteil entsprach. Einen weiteren Lichtblick gab es danach allerdings nicht mehr, denn «Primeval» verabschiedete sich mit nur 1,73 Millionen Zuschauern in die Sommerpause.



In der Zielgruppe enttäuschte die britische Urzeitmonster-Serie ebenfalls – hier war nicht mehr als ein Marktanteil von 10,7 Prozent drin. Für die kommenden Wochen macht das nicht gerade Mut: Dann sollen es nämlich nur noch Wiederholungen der britischen Produktion richten. Zudem tat sich diesmal auch «Reaper – Ein teuflischer Job» so schwer wie noch nie: Von den anfangs soliden Quoten blieb diesmal nur noch 8,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe bei insgesamt 990.000 Zuschauern übrig. Danach kam dann die «ProSieben Reportage» mit 8,3 Prozent ebenfalls auf keinen grünen Zweig.

Dennoch: Mit durchschnittlich 12,2 Prozent stimmte der Tagesmarktanteil in der Zielgruppe von ProSieben dann doch noch. Die rückläufigen Quoten der Serien sollte die Verantwortlichen des Privatsenders allerdings etwas besorgt stimmen.
09.06.2009 09:12 Uhr  •  Alexander Krei Kurz-URL: qmde.de/35418