ProSieben: «Fringe» gewinnt und verliert zugleich

Die neue US-Serie kann ihr gutes Quoten-Niveau auch in der dritten Woche halten und auch «Primeval» läuft weiter sehr ordentlich. Nur «Lost» macht noch immer Probleme.

Selbst an den Einschaltquoten merkt man, dass es sich bei «Fringe – Grenzfälle des FBI» um eine Mysteryserie handelt. In puncto Einschaltquoten konnte die US-Produktion in dieser Woche nämlich sowohl Gewinne als auch Verluste verzeichnen.

Die schlechte Nachricht zuerst: Die Gesamt-Reichweite bröckelt weiter und lag diesmal bei nur noch 2,73 Millionen – angesichts eines Marktanteils von 8,5 Prozent muss man sich bei ProSieben allerdings nach wie vor keine Gedanken machen. Allerdings: Seit ihrem Start hat die Serie damit bereits eine halbe Million Zuschauer an die Konkurrenz eingebüßt. Immerhin: In der Zielgruppe bleiben die Zahlen stabil: Mit einem Marktanteil von 17,8 Prozent konnte «Finge» hier im Vergleich zur Vorwoche sogar minimal zulegen.



Und auch für «Primeval – Rückkehr der Urzeitmonster» ging es leicht nach oben: Nachdem der Auftakt zur dritten Staffel vor sieben Tagen auf 13,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe kam, reichten 1,81 Millionen Werberelevante diesmal sogar für 14,2 Prozent. 2,28 Millionen Menschen sahen insgesamt zu. Sorgen bereitet jedoch auch weiterhin «Lost»: Trotz des starken Vorprogramms blieben nur 940.000 Zuschauer dran, der Gesamt-Marktanteil enttäuschte mit 4,3 Prozent.

Bei den 14- bis 49-Jährigen kommt die Serie zudem ebenfalls nicht aus dem Tal der Tränen und verbuchte auch diesmal wieder lediglich 7,9 Prozent Marktanteil. Dennoch: Im Tagesvergleich wusste ProSieben mit 12,7 Prozent trotzdem zu überzeugen.
31.03.2009 09:30 Uhr  •  Alexander Krei Kurz-URL: qmde.de/34023