Primetime-Check: Dienstag, 10. März 2020

«The Masked Singer» gegen «Die Höhle der Löwen» gegen «Wer wird Millionär?». Wie viele Zuschauer lockten ProSieben, VOX und RTL mit ihren Shows?

Das Erste startete am Dienstagabend mit einem «ARD extra» zum Coronavirus sehr stark in die Primetime und sicherte sich bei einem Publikum von 6,13 Millionen Zuschauern einen ausgezeichneten Marktanteil von 18,8 Prozent. Auch bei den Jüngeren war der Beitrag mehr als beliebt und 1,28 Millionen Fernsehende ergatterten eine hervorragende Sehbeteiligung von 13,4 Prozent. Eine Folge von «Um Himmels Willen» lockte noch 4,54 Millionen Menschen, was weiterhin einen hohen Marktanteil von 13,6 Prozent bedeutete. Mit einer Episode von «In aller Freundschaft» stiegen die Quoten sogar noch etwas weiter auf starke 14,9 Prozent an. Folglich begeisterte die Arztserie insgesamt 4,68 Millionen Menschen. Bei der jüngeren Zuschauerschaft erhöhte sich im Lauf der beiden Folgen die Sehbeteiligung von akzeptablen 6,0 auf gute 7,6 Prozent. Ab 22.00 Uhr blieben schließlich noch 2,81 Millionen Interessierte für «Report München» auf dem Sender, was dem Sender einen Einbruch der Quoten auf annehmbare 10,4 Prozent einbrachte. Bei den 0,39 Millionen 14- bis 49-Jährigen kamen nur maue 4,6 Prozent Marktanteil zusammen. Für die «Tagesthemen» sank die Reichweite auf 2,49 Millionen Zuschauer. Eine Sehbeteiligung von 11,2 beziehungsweise 5,1 Prozent bei den Jüngeren wurde hier ermittelt.

Im ZDF fuhr man mit «ZDFzeit: Deutschlands große Clans» nur miese 6,7 Prozent Marktanteil bei einem Publikum von 2,20 Millionen Menschen ein. Die Doku faszinierte immerhin 0,45 Millionen jüngere Fernsehende und erzielte bei diesen eine akzeptable Sehbeteiligung von 4,6 Prozent. «Frontal21» war mit einer Reichweite von 1,95 Millionen Zuschauern sowie schwachen 6,0 Prozent Marktanteil noch weniger gefragt. Bei der jüngeren Gruppe erreichte die Sendung niedrige 3,8 Prozent. Mit dem «heute journal» kletterte die Quote des Senders insgesamt wieder auf etwas bessere 10,3 Prozent. Somit wollten sich 3,07 Millionen Menschen über das aktuelle Weltgeschehen informieren, was bei den 0,63 Millionen 14- bis 49-Jährigen für einen hohen Marktanteile von 6,7 Prozent sorgte. «37 Grad: Eine Hand voll Hoffnung» musste ab 22.15 Uhr allerdings wieder starke Verluste hinnehmen und die Quote sank auf mickrige 7,2 Prozent, was bedeutet, dass nur 1,78 Millionen Menschen dran blieben. Die jüngeren Zuschauer waren hingegen mit 0,45 Millionen Interessierten und einer Sehbeteiligung von 5,7 Prozent recht gut vertreten.

Bei RTL lief es in der Primetime mit «Wer wird Millionär? Das große Zocker-Special» deutlich besser. 3,89 Millionen Fernsehzuschauer verfolgten gespannt die Quizshow und lieferten dem Sender starke 13,0 Prozent Marktanteil. In der Zielgruppe kam man damit allerdings nur auf akzeptable 10,8 Prozent Sehbeteiligung bei 0,99 Millionen Begeisterten. Sat.1 hielt mit zwei Folgen von «Navy CIS» und «Navy CIS: L.A.» zuerst 2,13 und anschließend 1,72 Millionen Serienfans vor den Bildschirmen. Bei den Werberelevanten resultierten daraus annehmbare Quoten von 8,0 und 5,9 Prozent. Für die Folge von «Hawaii Five-0» interessierten sich dann weiterhin 1,04 Millionen Menschen, was in der Zielgruppe nur noch miese 4,2 Prozent Marktanteil einbrachte.

ProSieben hingegen war mit dem Auftakt der neuen Staffel von «The Masked Singer» sehr erfolgreich. Hier schalteten 3,32 Millionen Zuschauer sowie 2,18 Millionen der Umworbenen ein, womit die Show stärker startete als noch im Jahr zuvor. Während man insgesamt auf einen starken Marktanteil von 12,0 Prozent kam, holte die Sendung sich in der Zielgruppe mit großem Abstand den Sieg und ergatterte eine exzellente Quote von 25,3 Prozent. VOX war mit «Die Höhle der Löwen» durch das starke Konkurrenzprogramm so schwach wie seit Jahren nicht, begeisterte aber dennoch 2,20 Millionen Fernsehzuschauer. Die Sendung kam somit auf eine hohe Sehbeteiligung von 7,2 Prozent. Auch wenn die 1,08 Millionen 14- bis 49-Jährigen lange nicht gegen die Konkurrenz bei ProSieben ankamen, schlug man mit dem Marktanteil von 11,5 Prozent in der Zielgruppe zumindest RTL.

Bei RTLZWEI lief in der Primetime zuerst eine Folge von «Hartz Rot Gold», die es mit insgesamt 0,85 Millionen Fernsehzuschauern auf solide 4,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe schaffte. «Hartz und Herzlich» ab 22.15 Uhr schlug sich etwas besser und kletterte mit 0,61 Millionen Neugierigen auf eine gute Sehebteiligung von 5,6 Prozent bei den Werberelevanten. Kabel Eins lag mit dem Film «Lebenslänglich» ein ganzes Stück unter dem Senderschnitt ein, da aus den 0,81 Millionen Interessierten eine niedrige Quote von 2,6 Prozent resultierte. Bei den 0,40 Millionen Zuschauern der umworbenen Gruppe kamen ebenfalls maue 4,2 Prozent Marktanteil zustande.
11.03.2020 09:08 Uhr  •  Laura Friedrich Kurz-URL: qmde.de/116580