Europa League: Über sechs Millionen sehen Frankfurts Einzug ins Halbfinale

Insbesondere die zweite Halbzeit des Fußballspiels erreichte hervorragende Quoten bei RTL. Starke Quoten kann aber auch ProSieben bei «GNTM» bejubeln.

In der Tagesendabrechnung...

  • hat am Ende des Donnerstags RTL die Nase vorn. Mit einem Tagesmarktanteil von 14,2 Prozent beim jungen Publikum setzte sich der Kölner Sender klar gegenüber ProSieben durch, das auf ebenfalls gute 12,6 Prozent gelangte.
  • Insgesamt reichte es für RTL mit 11,3 Prozent hingegen "nur" zu Platz zwei hinter dem Ersten und dem ZDF, die beide auf 12,3 Prozent kamen und sich Rang eins damit teilen.
Weit über vier Millionen Zuschauer verfolgten in der vergangenen Woche die Europa League und wurden Zeuge davon, wie Eintracht Frankfurt im Duell mit Benefica Lissabon unterlag. An diesem Donnerstag stand das Viertelfinal-Rückspiel an, in dem Frankfurt brillierte. Angesichts von zwei Auswärtstoren aus der letzten Woche sollte dem Bundesliga-Club schon das erzielte 2:0 gegen die Portugiesen reichen, um ins Halbfinale der Europa League einzuziehen. Dort trifft Frankfurt am 2. und 9. Mai nun auf Chelsea - und RTL wird sich mindestens zwei weitere Male auf starke Quoten freuen dürfen.

Hervorragend schnitt die Partie zumindest schon in dieser Woche ab. So verfolgten die zweite spielentscheidende Halbzeit ab 22 Uhr durchschnittlich 6,12 Millionen Zuschauer ab drei Jahren – mehr als jede andere Sendung am Donnerstagabend. Mit Marktanteilen von genau 24 Prozent bei allen und 25 Prozent in der Zielgruppe sicherte sich RTL die klare Marktführung in beiden Altersgruppen. Mehr noch: Als gegen 22.55 Uhr Frankfurt als Sieger feststand, sahen zeitweise sogar 6,69 Millionen Menschen und 32 Prozent des werberelevanten Publikums zu. In der Spitze sollen laut RTL sogar bis zu siebeneinhalb Millionen Fußballfans eingeschaltet haben.


Von derartigen Spitzenwerten war die erste Halbzeit ab 21 Uhr zwar ein ganzes Stück entfernt geblieben, schlecht lief auch sie angesichts von 4,74 Millionen Zuschauern allerdings nicht. Die ermittelten Marktanteile lagen bereits zu diesem Zeitpunkt bei starken 16,1 Prozent insgesamt und 18 Prozent in der Zielgruppe. Highlights und Zusammenfassungen nach dem Spiel sahen noch 2,91 Millionen Zuschauer und tolle 18,8 Prozent der Jüngeren, lediglich der Countdown hatte es ab 20.15 Uhr nicht über schwache 10,7 Prozent beim Zielpublikum hinausgebracht.

#GNTM klettert auf über 19 Prozent in der Zielgruppe


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Durchschnittlich sahen «Germany's Next Topmodel» 2019 bis zu diesem Zeitpunkt 2,24 Millionen Zuschauer und 17,5 Prozent der 14- bis 49-Jährigen. Aus Quotensicht steht ProSieben damit etwas besser da als im Vorjahr (16,9%), die Gesamtreichweite ist dagegen leicht rückläufig.
Auch wenn RTL die Marktführung damit unterm Strich sicher war, musste sich der größte Konkurrent in der Zielgruppe - «Germany’s Next Topmodel» bei ProSieben - in der Zwischenzeit nicht verstecken. Genau genommen konnten für die Show mit Heidi Klum 2,22 Millionen Zuschauer ab drei Jahren ermittelt werden, was den Marktanteil auf gute 7,9 Prozent ansteigen ließ. Wahrlich hervorragend lief die Modelsuche bei den 14- bis 49-Jährigen, bei denen die ermittelte Quote sogar auf phänomenale 19,2 Prozent kletterte. Das bedeutete den besten Wert seit vier Wochen und die zweitstärkste Quote der gesamten Staffel. 1,59 Millionen Jüngere konnten für die Show ab 20.15 Uhr ermittelt werden.

Erfreulich für ProSieben: Selbst «red» hielt sich im Anschluss an die Modelsuche wacker gegen die starke RTL-Konkurrenz und unterhielt ab 22.30 Uhr noch gute 13,4 Prozent in der Zielgruppe bei 1,64 Millionen Gesamtzuschauern.
19.04.2019 09:06 Uhr  •  David Grzeschik Kurz-URL: qmde.de/108763