Quotencheck

TV-Season 2003/2004

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Das Fernsehjahr 2003/2004 ging rasant voran und nun kann man von den Tops und Flops des Fernsehjahres sprechen.



Tops

«Adelheid und ihre Mörder» (ARD)

Evelyn Hamann als Adelheid Möbius begeisterte als Protokollführerin bei der Hamburger Mordkommission wöchentlich um die sechs Millionen Zuschauer.



«Alarm für Cobra 11» (RTL)

Die RTL-Serie kann mit durchschnittlich fünf Millionen Zuschauern sehr zufrieden sein. Für den Markführer ist die Serie neben «Hinter Gittern» das Aushängeschild der wöchentlichen Serien.



«Charmed – Zauberhafte Hexen» (ProSieben)

Für «Charmed», welches im Frühjahr startete, war ein erfolgreiches Jahr. Die zwei Millionen Zuschauer wurden bei ProSieben seit rund einem Jahr erst wieder von der TheWB-Serie geknackt.



«CSI – Den Tätern auf der Spur» (VOX)

Für «CSI» war die letzte TV-Season die erfolgreichste. Während die Erstausstrahlung der dritten Staffel 8,2 Prozent begeisterte, schalteten 8,6 Prozent die Wiederholungen ein. Zuschauer über zwei Millionen sind keine Seltenheit mehr.



«CSI: Miami» (VOX)

Der Spin-Off von «CSI» fesselt wöchentlich 1,5 bis 2,3 Millionen Zuschauer an die Fernsehschirme. Die Spurensicherung von Miami läuft ebenfalls so erfolgreich wie in Las Vegas.



«DDR-Show» (RTL)

Im letzten Jahr begann RTL das Ostalgiefieber mit der «DDR-Show». Mit mehr als fünf Millionen Zuschauer wurde das Format ein voller Erfolg.



«Der Bulle von Tölz» (Sat.1)

Ottfried Fischer in seiner Paraderolle. Mit der bayrischen Serie kann Sat.1 fast wöchentlich in die Top 5 des Fernsehtages aufsteigen.



«Der Elefant – Mord verjährt nie» (Sat.1)

«Der Elefant» ist wohl der Überraschungserfolg der letzten TV-Season. Die ersten Folgen fesselten über fünf Millionen Zuschauer an die Fernsehschirme, Sat.1 hat bereits neue Folgen geordert.



«Die Harald Schmidt Show» (Sat.1)

Lange Jahre dümpelten die Einschaltquoten von Harald Schmidt und seiner Late-Night-Show dahin, doch 2003 stiegen sie an. Vor dem Aus im Dezember 2003 war die Kultshow dennoch ein Erfolg, die man vermisst.



«Die ultimative Chartshow» (RTL)

Oliver Geissen moderiert die Allzweckwaffe von RTL. Mit der «ultimativen Chartshow» kann RTL mehrere Millionen Zuschauer begeistern. Dabei werden immer „die erfolgreichsten Duos“ oder die „die erfolgreichsten Filme“ herausgesucht.



«Hinter Gittern – Der Frauenknast» (RTL)

Der Frauenknast bei RTL läuft seit Jahren erfolgreich. Auch im letzten Jahr konnte man sich trotz harter Konkurrenz sehr erfolgreich durchsetzen.



«Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» (RTL)

Durchschnittlich 6,74 Millionen Zuschauer schalteten täglich die RTL-Dschungelshow ein, die 31,3 Prozent aller Zuschauer im Januar begeisterte. 40,9 Prozent der 14-49-Jährigen schalteten ein.



«In aller Freundschaft» (ARD)

Der ARD-Dauerbrenner konnte sich ein weiteres Jahr beweisen und läuft erfolgreich mit Millionen von Zuschauern weiter.



«Popstars – Das Duell» (ProSieben)

Über drei Millionen Zuschauer machten die Castingshow am Ende der Staffel zu einem riesigen Hit. Beim Sendestart im August 2003 lagen die Quoten noch bei 1,5 Millionen Zuschauer.



«Ritas Welt» (RTL)

Die letzte Staffel der Supermarktfachverkäuferin, die Gabi Köster verkörpert, konnte Millionen von Fans begeistern. Grund genug, dass RTL dieses Jahr Wiederholungen in der Primetime zeigt.



«Sex and the City» (ProSieben)

Der Start der finalen Staffel begeisterte im Februar 4,54 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 26,2 Prozent (14-49). Für ProSieben ist die HBO-Serie das erfolgreichste Programm.



«Wer wird Millionär» (RTL)

Zwar sinken die Reichweiten von «Wer wird Millionär» immer weiter, aber geschlagen werden kann die Sendung noch nicht. Staffel 12 und 13 im letzten Programmjahr konnten im Durchschnitt über acht Millionen Fans begeistern.



«Wetten, dass…?» (ZDF)

Thomas Gottschalk kommt… und Millionen Zuschauer schalten ein. Die Einschaltquoten von 12 bis 16 Millionen Zuschauer schlägt kein anderes Unterhaltungsprogramm.



«Without a Trace» (Kabel 1)

Für Kabel 1 war es wohl die richtige Entscheidung, die Jerry Bruckheimer-Serie «Without a Trace» auszustrahlen. Die Serie ist mittlerweile die erfolgreichste regelmäßige Show.



«Wok WM» (ProSieben)

„Mit der Pfanne unterm Hintern auf Quotenfang“ – so lautete die Schlagzeile von Quotenmeter.de nach der zweiten WOK-WM. Über vier Millionen Zuschauer schalteten das verrückte Sportevent ein.



Flops

«ALIAS» (ProSieben)

Schon oft haben wir darüber berichtet, die Ausstrahlung der zweiten Staffel war wohl nichts. Minimale Zuschauer, kein Erfolg… eben ein Flop.



«Anke Late Night» (Sat.1)

Lange glaubte man, dass Ankes Quoten sich bessern werden. Im letzten Programmjahr waren sie aber schlecht und was nicht erfolgreich ist, ist ein Flop.



«BUNTE TV» (ARD)

Kennen Sie «BUNTE TV» in der ARD ? Nein ? Wir auch nicht. Nach wenigen Folgen flog das Format aus dem Programm.



«Comeback – die große Chance» (ProSieben)

Bei diesem Format hatte wohl auch Arabella ein kurzes Comeback. Während die Auftaktfolge noch 2,53 Millionen einschalteten, war das Finale mit nur 1,60 Millionen Zuschauern kein Höhepunkt.



«Der Sentinel – Im Auge des Jägers» (Kabel 1)

Kabel 1 hat im letzten Jahr versucht, «Der Sentinel» montags um 21.15 Uhr auszustrahlen. Das klappte nicht, nach wenigen Folgen war Schluss und die Serie wanderte in die Daytime – recht erfolgreich.



«Die verlorene Welt» (Kabel 1)

Zusammen mit «Der Sentinel» wurde «Die verlorene Welt» montags ausgestrahlt. Auch die Serie war ein totaler Flop, nicht einmal samstags um 19.15 Uhr konnte sich die Serie halten.



«Emergency Room – Die Notaufnahme» (ProSieben)

Alte Traditionen soll man nicht brechen. Wieso ? ProSieben verlegte «ER» vom Dienstag nach Mittwoch. Das Resultat: Ein Vollflop. Die Serie kam nicht in die Nähe der alten Werte.



«Fastlane» (VOX)

Wir haben von der Serie im Sommer 2003 abgeraten – und Sie schauten nicht zu! «Fastlane» war für VOX am Dienstagabend ein großer Flop.



«Keine Ahnung» (ProSieben)

Mario Barth hat ein verstecktes Quiz mit ahnungslosen Passanten gespielt. Die Idee war nicht schlecht, aber für 60 Minuten zu lange. Das Resultat: 10,1 Prozent Marktanteil (14-49) im Schnitt.



«Kommissar Rex» (Sat.1)

Kennen Sie noch Rex ? Die sympathische Serie bei Sat.1 ? Da hat wohl Sat.1 viel zu viele Veränderungen durchgeführt. Schon wieder ein neues Herrchen war für die Zuschauer wohl zu viel.



«Körner & Köter» (Sat.1)

Mit Tieren hatten Sat.1 im letzten Jahr wohl kein Glück. «Körner & Köter» begeisterte am Donnerstagabend nur wenige. Das Format wird man wohl nie wieder sehen.



«Krista» (RTL)

Mit einem dreisten «Sex and the City»-Klon konnte RTL am Mittwochabend nicht punkten. «Krista» begeisterte zwar einige, aber wohl nicht genug.



«Scrubs – Die Anfänger» (ProSieben)

Die Ärzte in diesem Krankenhaus sind wohl alle durchgeknallt. Wohl so durchgeknallt, dass die Zuschauer die Sitcom nicht einschalten möchten. Machen die Ärzte angst ? Dennoch: Die Serie kommt wieder in die Primetime.



«Star Duell»

Während «Comeback» die strenge Variante von «Star Duell» war, konnte auch das RTL-Format nicht punkten. Die Show wurde um einige Wochen gekürzt, anscheinend will Deutschland keine Stars singen sehen.



«Star Search 2

Ein richtiger Flop war «Star Search 2» nicht. Man lag nur 0,2 Prozent unter dem Marktanteil der Jahresquoten (14-49). Aber: Während bei «Star Search 1» das Finale bis zu sieben Millionen Zuschauer einschalteten, waren im Mai nur 2,66 Millionen Zuschauer im Schnitt dabei.



«Without a Trace» (ProSieben)

Das FBI-Spezialteam konnte sich bei ProSieben überhaupt nicht durchsetzen. Nur 7,5 Prozent der 14 bis 49-Jährigen schalteten ein. Zum Vergleich: 13 Prozent wären mäßig bis gut gewesen.



Und in wenigen Tagen präsentieren wir Ihnen die ausführlichen Season-Ratings.

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