DFL reduziert 3D-Spiele deutlich

Nur noch ein Spiel pro Monat wird dreidimensional hergestellt. Bisher gab es pro Spieltag eine Partie. Die Hintergründe.

Fußball-Fans mit 3D-fähigem Fernseher und entsprechendem Abo werden in der kommenden Saison etwas weniger Spaß haben. Sky bestätigt, dass die DFL die Anzahl der dreidimensional produzierten Bundesliga-Partien deutlich zurückfahren wird. Sportcast, ein Tochterunternehmen der Liga, hatte bisher pro Spieltag ein Spiel in 3D hergestellt. In der ersten Saison war dies eines der beiden Sonntagsspiele, in der zurückliegenden Spielzeit das Topspiel am Samstag um 18.30 Uhr.

In der am Freitag starteten Saison wird die Anzahl nun massiv zurückgefahren. Statt wöchentlich gibt es nur noch eine Partie pro Monat. Die Zahl der Live-Spiele in 3D dürfte somit von 34 auf etwa zehn sinken.

Hintergrund: Die Deutsche Telekom hatte schon vor Monaten bekanntgegeben, dass ihr Sender Liga total!, der ohnehin nur noch bis kommenden Sommer sendet, aus der 3D-Übertragung aussteigen wird. Die Telekom hatte aber ebenfalls für die 3D-Bilder gezahlt. Mit Sky als alleinigem Broadcaster sinkt nun die Anzahl der Spiele – aber immerhin: Am ersten Spieltag soll es eines geben: Frankfurt gegen Leverkusen.

20.08.2012 09:53 Uhr  •  Manuel Weis Kurz-URL: qmde.de/58612

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