Hierzulande warten «Big Brother»-Fans weiter vergeblich auf neue Folgen der Container-Show, in den USA bleibt sie offenbar auch in Staffel 14 ein sommerlicher Zuschauerhit – zumindest angesichts der starken Premierenquoten: «Big Brother» interessierte am Donnerstagabend um 21 Uhr bei CBS insgesamt 7,09 Millionen Menschen und war damit das erfolgreichste Format im Timeslot. Im Vergleich zum Vorjahresstart, der 7,71 Millionen Zuschauer hatte, gab man allerdings leicht ab. Dies gilt aber nicht für die Zielgruppe, wo «Big Brother» wie 2011 mit acht Prozent Marktanteil startete. Noch erfolgreicher waren bereits um 20 Uhr bei CBS zwei Wiederholungen von «The Big Bang Theory», die 8,00 und 9,00 Millionen Menschen einschalteten. Acht und neun Prozent der Werberelevanten waren dabei. Deutlich unbeliebter war um 22 Uhr eine Wiederholung von «Person Of Interest», die von den starken «Big Brother»-Quoten nicht profitierte und nur vier Prozent Zielgruppen-Marktanteil erreichte. Insgesamt 4,78 Millionen Zuschauer hatte die Serie.
ABC schlug sich gegen den «Big Brother»-Start um 21 Uhr besser: Das Action-Format «Wipeout» schalteten am Donnerstag 5,60 Millionen Menschen ein – damit stieg die Reichweite gegenüber der Vorwoche sogar minimal an. Der Marktanteil von fünf Prozent blieb stabil. Probleme bereitet allerdings die Show «Duets», die um 20 Uhr wieder nur drei Prozent einfuhr und insgesamt 4,75 Millionen Zuschauer hatte. Für «Rookie Blue» interessierten sich um 22 Uhr 4,78 Millionen US-Bürger, davon vier Prozent der Werberelevanten.
Big Brother CBS