Am Ende lachten die Deutschen: Mit 2:1 besiegte die Löw-Elf die Mannschaft aus den Niederlanden und machte somit einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale. Das Vorrundenspiel in Gruppe B zwischen Deutschland und den Niederlanden war schon den ganzen Mittwoch über das Gesprächsthema in den Medien und in den Büros. Am Ende war es natürlich auch Marktführer – und zwar mit gigantischem Abstand. Bei den 14- bis 49-Jährigen kam die Übertragung auf genau 80 Prozent Marktanteil, 12,47 Millionen Menschen dieser Altersklasse verfolgten das Spiel. Das ist in dieser Gruppe die bisher höchste Reichweite.
Umfragen zufolge waren dies am Samstagabend rund sechs Millionen. Wegen des teilweise schlechten Wetters und des Austragungstages Mittwoch könnte es diesmal weniger gewesen sein. Allein auf der Fanmeile in Berlin aber waren wieder hunderttausende am Start. Die Zahl der Public-Viewer bleibt in diesem Fall also ein großes Fragezeichen. Die Nachberichte mit Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn vom ZDF-Fußballstrand auf Usedom kamen noch auf 11,25 Millionen Zuschauer. Die Quoten gingen deutlich zurück – mit 50,4 Prozent kann das Zweite aber natürlich trotzdem noch zufrieden sein. Bei den Jungen wurden 5,20 Millionen Menschen und 54,4 Prozent ermittelt.
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