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«The Winner Is» verbessert sich leicht

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Doch wirklich gut sah es auch für die zweite Ausgabe der neuen Show nicht aus. Dies besserte sich am späten Abend, wo auf Felix Sturm wieder einmal Verlass war - auch gegen einen Deutschen.

Der Blick auf's Quotentableau war am Donnerstagmorgen gewiss ein Schock für Sat.1, denn der so hoffnungsvolle Neustart «The Winner Is» floppte gnadenlos. Gerade einmal 1,64 Millionen sahen die Talent-Gameshow mit Linda de Mol, dies hatte unterirdische 5,1 Prozent aller und 7,8 Prozent der werberelevanten Zuschauer zur Folge. Und dabei programmierte man den Start der Sendung sogar noch kurzfristig um, damit man der vermeintlich stärkeren Konkurrenz «Wer wird Millionär?»  aus dem Weg ging. Dies war offenbar ein Fehler, denn obwohl Günther Jauch überzeugen konnte und Sat.1 weiterhin unterhalb des Senderschnitts lag, ging es doch immerhin in die richtige Richtung: Durchschnittlich sahen erneut 1,64 Millionen Menschen ab 20:15 Uhr zu, dies waren diesmal aber immerhin 5,4 Prozent aller Fernsehenden. In der werberelevanten Zielgruppe sah es mit 9,1 Prozent bei 0,97 Millionen immerhin nicht ganz so trübe aus wie am Mittwoch, wenngleich man weiterhin recht deutlich unterhalb des Senderschnitts rangierte.

Wirklich überzeugend lief es erst deutlich nach 22 Uhr, wo der Mittelgewichtskampf zwischen Felix Sturm und seinem deutschen Konkurrenten Sebastian Zbik stattfand. Das Duell sahen sich 3,98 Millionen Konsumenten an, womit insgesamt sehr ordentliche 18,8 Prozent erzielt werden konnten. In der jungen Zielgruppe interessierten sich 1,56 Millionen für den Boxkampf, dies waren gute 16,9 Prozent. Die Vorberichterstattung wollten sich aber auch nur 1,95 Millionen ansehen, dies waren 7,2 Prozent aller sowie 8,7 Prozent der werberelevanten Zuschauer.

Im Vorabendprogramm lief es hingegen gewohnt mies für den Bällchensender, denn die Doppelausstrahlung alter «K 11 - Kommissare im Einsatz»-Folgen weiß sich schon längst nicht mehr gegen die harte Konkurrenz durchzusetzen. Gerade einmal 1,92 und 2,34 Millionen brachten insgesamt immerhin noch 9,7 sowie 10,2 Prozent ein, doch beim jungen Publikum sah es mit 9,0 und 9,6 Prozent alles andere als zufriedenstellend aus. Und so musste sich Sat.1 trotz ordentlicher Boxquoten schlussendlich mit insgesamt 10,7 Prozent sowie 9,5 Prozent bei den Werberelevanten zufrieden geben.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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