Quotencheck: «How I Met Your Mother»

Auch die siebte Staffel der US-Sitcom wusste am Mittwochabend bei ProSieben zu überzeugen.

Die ersten vier Staffeln der US-Sitcom «How I Met Your Mother» versteckte ProSieben noch im Nachmittagsprogramm. Aus Sicht der Quoten wohl zu Recht: Damals lag die Serie mit Barney Stinson nicht selten unter zehn Prozent Marktanteil, wenn es gut lief, lag sie bei durchschnittlich elf Prozent. 2011 traute sich ProSieben dann, der Serie einen prominenteren Sendeplatz zu geben: Seit der fünften Staffel wird die Serie mittwochs gezeigt.

Mit 11,1 Prozent lief es anfangs recht gut, die sechste Runde konnte sich dann sogar auf 12,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe steigern – das waren die besten Quoten für «How I Met Your Mother», die je gemessen wurden. Die siebte Staffel, die der Sender ebenfalls am Mittwochabend zeigte, lag nur leicht unter diesen Werten. Das kann unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass die neuen Folgen schon um 21.45 Uhr zu sehen waren.

Am 11. Januar 2012 ging es allerdings erst um 22.05 Uhr los: 1,93 Millionen Zuschauer ab drei Jahren wollten sich den Staffel-Auftakt ansehen, daraus resultierten schon beim Gesamtpublikum tolle 7,4 Prozent Marktanteil. Aus der werberelevanten Zielgruppe schauten 1,78 Millionen zu, das hatte 16,4 Prozent Marktanteil zur Folge. Besser sollte es zunächst nicht mehr werden. In der darauffolgenden Woche startete man dann schon regulär um 21.45 Uhr. Die Quoten gingen allerdings stark zurück: Nur noch 1,66 Millionen Zuschauer waren übrig geblieben und sorgten für einen Marktanteil von 11,8 Prozent bei den Umworbenen. Damit verlor man gegenüber der Vorwoche 5,6 Prozentpunkte.

Den gleichen Wert erreichte auch die dritte Episode der siebten Staffel, die am 25. Januar lief. Eine Woche später standen schließlich kaum bessere 11,7 Prozent zu Buche. Der Abwärtstrend sollte weiter andauern, denn am 8. Februar 2012 markierte die Staffel ein neues Tief: Mehr als 10,8 Prozent Marktanteil waren nicht drin, 1,54 Millionen Zuschauer sahen insgesamt zu und führten auch beim Gesamtpublikum zu einem neuen Minusrekord von 5,0 Prozent. Der Grund für das schlechte Abschneiden war schnell gefunden: Im ZDF spielte der FC Bayern München gegen Stuttgart.

Am 15. Februar ging es der Serie dann wieder besser: Der Zielgruppen-Marktanteil steigerte sich auf 12,0 Prozent, insgesamt saßen wieder 1,73 Millionen Menschen vor den TV-Geräten und bescherten ProSieben einen Gesamt-Marktanteil von 5,5 Prozent. In der Woche darauf stürzte man erneut um fast einen Prozentpunkt ab: 11,1 Prozent wurden gemessen. Die nächsten beiden Folgen erreichten 12,0 bzw. 12,1 Prozent. Obwohl die Konkurrenz fußball-frei blieb, liefen ausgerechnet die vorerst letzten beiden Folgen schlechter: Am 14. März 2012 reichte es nur für 11,3 Prozent Marktanteil, am 21. März wiederholte man schließlich das Tief vom Februar und blieb bei 10,8 Prozent hängen.

Zum Ende hin ging der Serie also die Puste aus. Nichtsdestotrotz kann ProSieben auch mit der siebten Staffel zufrieden sein – zumindest mit dem ersten Teil: Die nun elf gezeigten Folgen erzielten im Schnitt 1,63 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, der dazugehörige Marktanteil lag bei 5,4 Prozent. Von den 14- bis 49-Jährigen schalteten im Mittel 1,49 Millionen ein, die zu einem ordentlichen Marktanteil in Höhe von exakt zwölf Prozent führten. Damit lag man genau auf dem Senderschnitt. Nun legt «How I Met Your Mother» eine kleine Pause ein, vermutlich geht es dann im Herbst mit weiteren, neuen Folgen aus der siebten Staffel weiter.

27.03.2012 14:00 Uhr  •  Daniel Sallhoff Kurz-URL: qmde.de/55767

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