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Rückrundenstart stärker als Hinrundenauftakt

Mit dem Bundesliga-Klassiker zwischen Gladbach und den Bayern landete Das Erste eine absoluten Volltreffer beim Publikum. In der Daytime war auf Biathlon Verlass.

Es gibt gewisse Fußballspiele, bei denen ein großes Publikumsinteresse beinahe schon vorprogrammiert ist. Eine dieser Begegnungen ist ohne Frage das Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern München, die sich bis in die 80er-Jahre hinein sogar fast ein Duell auf Augenhöhe lieferten. Und nach vielen Jahren des fußballerischen Mittelmaßes lagen zum Rückrundenauftakt zwischen diesen Teams nur vier Punkte und drei Tabellenränge zwischen der von Lucien Favre trainierten Fohlenelf und dem Rekordmeister aus München. Wohl auch deshalb fiel die Zuschauerzahl mit durchschnittlich 6,96 Millionen grandios aus. Der Marktanteil lag beim Gesamtpublikum bei 21,0 Prozent, der Tagessieg war dem Sender nicht zu nehmen. Bei den jungen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren fiel das Interesse kaum geringer aus, hier führten 2,26 Millionen zu 18,0 Prozent aller Fernsehenden.

Mit diesen Werten überstieg das Auftaktspiel zur Rückrunde noch knapp jenes zur ersten Halbserie, welches im August dieses Jahres zwischen dem amtierenden Meister Borussia Dortmund und dem Bundesliga-Dino aus Hamburg ausgetragen wurde. Damals sahen im Schnitt "nur" 6,82 Millionen zu, hiervon waren 2,32 Millionen zwischen 14 und 49 Jahre alt. Die Marktanteile beliefen sich allerdings auf stärkere 25,1 Prozent bei allen und 23,0 Prozent bei den jüngeren Zuschauern. Zur Vorberichterstattung schalteten ab 20:15 Uhr im Schnitt schon 4,86 Millionen ein. Die Marktanteile betrugen 15,4 Prozent bei Allen und 12,5 Prozent bei den Jüngeren.

Bereits im Nachmittagsprogramm des öffentlich-rechtlichen Senders wurde es sportlich, ab 14:25 Uhr lief einmal mehr eine Übertragung vom Herren-Biathlon aus Antholz. Der Weltcup im 10-Kilometer-Sprint kam auf eine für diese Sendezeit sehr hohe Sehbeteiligung von 3,44 Millionen, die einen großartigen Marktanteil von 25,1 Prozent zur Folge hatte. Beim jungen Publikum wurden 0,52 Millionen erreicht, dies waren 11,5 Prozent aller zu dieser Zeit Fernsehenden. Nicht ganz so gut lief es rund zwei Stunden später für den Weltcup im Skispringen, der bei 2,59 Millionen auf Marktanteile in Höhe von 14,3 und 7,5 Prozent gelangte.

Viele Zuschauer sahen sich am späten Abend allerdings nach besseren Alternativen als den 22:45 Uhr gestarteten Fußballtalk «Waldis Club». Im Schnitt erreichte Waldemar Hartmann mit seiner Talkrunde nur noch miese 9,1 Prozent bei 2,31 Millionen Interessenten. In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen wurden 0,77 Millionen bei der Stange gehalten, hier lag der Marktanteil immerhin noch bei überdurchschnittlichen 7,1 Prozent. Im Tagesvergleich konnte Das Erste somit ebenfalls punkten und kam auf starke 13,9 Prozent Marktanteil, nur RTL schaffte es auf noch bessere 16,7 Prozent. Bei den jungen Menschen wurden dank der lukrativen Sportübertragungen für Senderverhältnisse ebenfalls sehr erfreuliche 9,4 Prozent generiert.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
21.01.2012 09:09 Uhr  •  Manuel Nunez Sanchez Kurz-URL: qmde.de/54495

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Tags

Bundesliga ­ Gladbach ­ Bayern ­ Waldis Club ­ Biathlon ­


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