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«Sky 90»

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Der Fußball-Talk von Sky hat während der Hinrunde gute Reichweiten und Marktanteile erreicht.

Am kommenden Freitag geht die Fußball-Bundesliga wieder los. Dann starten die 18 Teams aus der höchsten deutschen Spielklasse in die Rückrunde, die Zweite Liga folgt Anfang Februar. Fußball-Zeit ist auch immer die Zeit von angeregten Diskussionen mit Freunden, Kollegen oder anderen Fans. Das wissen auch die Fernsehmacher und bieten den Zuschauern eigene Fußball-Gesprächsrunden an, etwa den «Doppelpass» bei Sport1. Beim Bezahlsender Sky hat sich die Sendung «Sky 90» etabliert, in der Moderator Patrick Wasserziehr jeden Sonntag um 19.30 Uhr den abgelaufenen Spieltag beleuchtet. Alleine ist er dabei natürlich nicht, ihm zur Seite stehen allerhand Experten aus dem Sport – aber auch andere Prominente sind häufig zu Gast. Zum Start der Rückrunde blickt Quotenmeter.de noch einmal auf die Werte, die «Sky 90» während der Hinrunde erzielt hat.

Natürlich sind Reichweiten und Marktanteile nicht die höchste Priorität eines Pay-TV-Anbieters, dennoch lohnt sich ein Blick auf die Zahlen um zu erfahren, wie viele Menschen sich überhaupt für solche Eigenproduktionen von Sky interessieren. Am 2. Oktober 2011 kam «Sky 90» auf 140.000 Zuschauer sowie 0,5 Prozent Marktanteil. Damit lag das Format auf Höhe des Senderschnitts. Zwischen September und Dezember erzielte Sky Sport eben diese 0,5 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es zu 0,6 Prozent - auch hier lag man punktgenau auf dem Senderschnitt.

In der Woche darauf präsentierte sich das Format mit etwas schwächeren Zahlen. 100.000 Zuschauer sahen damals zu, beim Gesamtpublikum wurden 0,3 Prozent Marktanteil gemessen. In der Zielgruppe kam der Fußball-Talk auf 0,5 Prozent. Am 23. Oktober lief es dafür richtig gut, 250.000 Menschen schalteten ein, 150.000 von ihnen waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. In der Zielgruppe führte dies zu einem sehr guten Marktanteil von einem Prozent. Insgesamt kam das Format auf 0,7 Prozent. Die letzte Folge im Oktober gab mit 180.000 Zuschauern dann zwar wieder etwas ab, ärgern musste man sich bei Sky aber nicht. «Sky 90» lag an diesem Tag mit 0,5 bei allen und 0,7 Prozent bei den jungen Zuschauern über den Normalwerten.

Der Erfolg der ersten beiden Ausgaben im November hätte unterschiedlicher nicht ausfallen können. Am 6. November erreichte «Sky 90» 200.000 Zuschauer sowie gute 0,6 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Eine Woche später sahen nur noch 90.000 Menschen zu - ein Minus von mehr als 50 Prozent. Der Marktanteil betrug nur noch 0,2 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den 14- bis 49-Jährigen. 90.000 Zuschauer standen 40.000 gegenüber. Der Marktanteil sank von zunächst guten 0,6 Prozent auf unterdurchschnittliche 0,3 Prozent.

Und die Achterbahnfahrt ging weiter: Am 27. November schalteten 170.000 Zuschauer ab drei Jahren ein, eine Woche darauf waren es nur noch 80.000. Beim Gesamtpublikum wurden während der ersten Folge 0,5 Prozent gemessen, sieben Tage später nur maue 0,2 Prozent. Beim jungen Publikum zwischen 14 und 49 Jahren kam «Sky 90» zunächst auf gute 0,6 Prozent, ehe es mit der zweiten Folge auf 0,3 Prozent hinab ging.

Die letzten beiden «Sky 90»-Ausgaben des Jahres 2011 konnten sich dann stabilisieren. Am 11. Dezember talkte Patrick Wasserziehr mit seinen Gästen vor 190.000 Zuschauern, der Marktanteil lag bei 0,6 Prozent. In der Zielgruppe erreichte man mit 0,9 Prozent fast die magische Marke von einem Prozent. Kurz vor Weihnachten sahen noch einmal 170.000 Menschen zu und bescherten dem Bezahlsender 0,5 bei allen und 0,7 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum.

Wie eingangs bereits erwähnt, sind Reichweiten und Marktanteile für Pay-TV-Anbieter nicht so wichtig wie für Free-TV-Anbieter. Sky erlöst einen großen Teil seiner Einnahmen durch abgeschlossene Abos seiner Kunden. Und dennoch kann man in Unterföhring glücklich über die Zuschauerzahlen von «Sky 90» sein, denn diese liegen auf Senderschnitt. Im Durchschnitt wurde der Fußball-Talk zwischen Oktober und Dezember von 160.000 Menschen gesehen, der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 0,5 Prozent. Aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schalteten 80.000 Menschen ein, hier kam die Diskussionsrunde auf 0,6 Prozent Marktanteil. Am kommenden Sonntag geht es mit «Sky 90» weiter - pünktlich zum Start der Bundesliga-Rückrunde.

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