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«The Voice» schlägt Jubiläums-«Chart Show»

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Mit der 100. Ausgabe der «Chart Show» konnte Oliver Geissen deutlich weniger Zuschauer generieren als die sechste Folge von «The Voice». Nach der Casting-Show verlor Sat.1 aber.

Bereits in der vergangenen Woche lieferten sich Sat.1 und RTL ein spannendes Quotenduell am Freitagabend, denn beide Sender zeigten zu dieser Zeit Musikformate. Während «Die erfolgreichsten Hits des Jahres» im Rahmen einer weiteren «Ultimative[n] Chart Show» mit 3,22 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil in Höhe von 11,9 Prozent jedoch ein eher mittelmäßiges Ergebnis für RTL-Ansprüche verzeichnete, konnte die Konkurrenz fantastische 15,8 Prozent bei 4,89 Millionen Zuschauern einfahren. Noch gravierender stellte sich die Differenz in der besonders wichtigen werberelevanten Zielgruppe dar, wo 18,7 Prozent bei 2,07 Millionen unglaublich starken 28,2 Prozent bei 3,37 Millionen entgegen standen.

In dieser Woche fiel die Niederlage des Kölner Privatsenders nicht ganz so deutlich aus, immerhin 3,36 Millionen Menschen wollten die in diesem Fall von Zuschauern über ein Online-Voting gewählten beliebtesten Titel in der Geschichte des von Oliver Geissens zum 100. Mal präsentierten Formats sehen, was einem ordentlichen Marktanteil von 12,8 Prozent entsprach. Auch in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen musste man sich gewiss nicht grämen, wenngleich die hier erzielten 2,04 Millionen und 19,4 Prozent derzeit nicht mehr als leicht überdurchschnittliche Werte für die Sendeanstalt darstellten. Im Tagesvergleich kam der Sender auf 13,5 Prozent bei allen sowie 19,0 Prozent bei den jüngeren Zuschauern.

In Sat.1 war jedoch auch diesmal wieder Verlass auf das derzeitige Vorzeigeformat «The Voice of Germany» . Zwar schaffte man erstmals keine neuen Rekordzahlen, doch mit 4,53 Millionen Musikbegeisterten und einem Marktanteil von 15,3 Prozent war man mehr als nur gut dabei. Von derartigen Zahlen konnte man in der jüngeren Vergangenheit auf diesem Sendeplatz nur träumen. In der besonders stark umworbenen Konsumentengruppe war der Tagessieg zudem auch diesmal nur Formsache, mit 3,17 Millionen Interessenten und einem Marktanteil in Höhe von 28,2 Prozent war man jeglicher Konkurrenz meilenweit überlegen.

Dies galt jedoch nicht mehr ab 22:15 Uhr, wo der Sender derzeit uralte Folgen der Comedyshow «Darüber lacht die Welt» ausstrahlte. Dass das Format mit Hape Kerkeling längst nicht mehr ein solcher Quotengarant ist wie noch vor einigen Jahren, zeigte sich auch in dieser Woche wieder. Mit 1,70 Millionen fiel man auf 7,2 Prozent zurück, beim Zielpublikum blieb man mit 11,2 Prozent immerhin noch minimal oberhalb des Senderschnitts. Zwei Folgen von «Die dreisten Drei» fielen anschließend weiter auf 0,86 und 0,82 Millionen zurück, bei den jungen Menschen standen hier nur noch unterirdische 6,3 und 6,9 Prozent zu Buche. Mit dem Tagesdurchschnitt konnte man trotzdem zufrieden sein, denn 12,4 Prozent bei Allen und 14,3 Prozent bei den Jüngeren lagen deutlich oberhalb der Norm.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/53737
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