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«Navy CIS»

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Das Format verlor am Sat.1-Sonntag enorm an Zugkraft, schnitt aber noch überdurchschnittlich ab.

Das Format verlor am Sat.1-Sonntag enorm an Zugkraft, schnitt aber noch überdurchschnittlich ab.

Grundsätzlich kann Sat.1 weiterhin mit seiner Serie «Navy CIS» zufrieden sein. In den kommenden Wochen wird man sich bei ProSiebenSat.1 in Unterföhring aber Gedanken machen müssen, wie man mit dem Format in Zukunft verfährt. Ab kommendem Sonntag wird Sat.1 Re-Runs der Serie zeigen, zudem hat auch kabel eins die Serie mit mehreren Wiederholungen am Stück am Samstagabend im Programm. Ganz abgesehen davon, dass auch der Pay-TV-Sender 13th Street die ersten Staffeln in Heavy Rotation zeigt. Das alles führt zu ersten und inzwischen schon deutlichen Abnutzungserscheinungen.

Am Wochenende endete hierzulande die achte Staffel, die Sat.1 sonntags um 20.15 Uhr sendete. Das Staffelfinale kam auf ordentliche 13,9 Prozent, der Start der zweiten Hälfte der Staffel holte am 28. August sogar starke 16,5 Prozent.

Damals sahen 3,81 Millionen Menschen ab drei Jahren zu – dies war die drittbeste Reichweite der zweiten Hälfte. Danach – in den Monaten September und Oktober – ging es aber ein gutes Stück tiefer. Zwei Mal wurden gar nur 12,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen ermittelt. Für «NCIS» sind dies enorm niedrige Werte. Die Gesamtreichweite lag im schlechtesten Fall bei 2,77 Millionen.

Zum Vergleich: Der erste Teil der Staffel, der im Frühjahr dieses Jahres lief, erreichte bis zu 17,2 Prozent bei den Werberelevanten, mindestens aber 13,3 Prozent. Die 14-Prozent-Marke wurde nur einmal unterboten. Die Top-Reichweite wurde Mitte März 2011 mit 4,27 Millionen Menschen ab drei Jahren eingefahren. Alles in allem erreichte Staffel acht somit durchschnittlich 14,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe – und blieb somit ein gutes Stück oberhalb des Sat.1-Schnitts, der zuletzt bei nur etwas mehr als zehn Prozent lag. Insgesamt waren 3,65 Millionen Menschen ab drei Jahren dabei – 10,2 Prozent wurden ausgewiesen.
Dennoch: «Navy CIS» befindet sich in einem deutlichen Abwärtsstrudel, wie ein Blick auf frühere Staffeln verrät. Während Staffel sieben kam die Serie mit Mark Harmon auf bis zu 19,5 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, insgesamt wurden bis zu 4,33 Millionen Zuschauer ermittelt. Entsprechend besser waren auch die Durchschnittswerte: In der Zielgruppe wurden damals noch 16,4 Prozent ermittelt, rund 3,8 Millionen Menschen verfolgten die 24 Episoden im Schnitt.

Ein ähnliches Bild ergibt sich in Staffel sechs: Die 2009 gezeigten Folgen holten bei den 14- bis 49-Jährigen im Schnitt gar 17,3 Prozent – also 2,8 Prozentpunkte mehr als die jüngste Staffel. In der Spitze wurden über 20 Prozent gemessen, nur zwei Mal während der ganzen Staffel fiel die Quote auf weniger als 15 Prozent. 3,73 Millionen Menschen ab drei Jahren verfolgten die sechste Runde der amerikanischen Krimiserie.

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