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«Cover My Song»

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Auf insgesamt solidem Niveau präsentierten sich die ersten sieben Folgen des neuen Musikformats.

Allzu viele interessante Musiksendungen gibt es derzeit im deutschen Fernsehen nicht. Neben der Volksmusik-Übertragungen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern und den zahlreichen Castingshows konnte sich in den vergangenen Jahren einzig «Die ultimative Chart Show» mit musikalischen Themen wirklich lange halten. Doch im Zuge der zweiten «X Factor»-Staffel testete VOX auch sieben Folgen von «Cover My Song», in der Rapper Denyo jeweils zwei Musiker aus unterschiedlichen Genres und Generationen aufeinandertreffen und einen ihrer Songs covern lässt. Dieses Konzept löste beim deutschen Publikum zwar keine Begeisterung aus, konnte jedoch solide Werte davontragen.

Zum Auftakt am 30. August sahen durchschnittlich 1,26 Millionen Menschen zu, was beim Gesamtpublikum gute 5,9 Prozent Marktanteil zur Folge hatte. Noch besser sah es in der besonders wichtigen werberelevanten Zielgruppe aus, wo aus 0,92 Millionen starke 9,8 Prozent resultierten. Ein solches Interesse konnte man anschließend nie wieder verzeichnen. Eine Woche später brachen die Werte viel mehr völlig ein: Mit nur noch 0,83 Millionen Zuschauern stürzte der Gesamtmarktanteil auf miese 3,5 Prozent, bei den besonders stark umworbenen Konsumenten fiel man auf 0,55 Millionen und 5,4 Prozent. Die Konkurrenz war mit dem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Polen allerdings auch extrem stark.

Mit der dritten Folge sollte auch erstmals Normalität einkehren, mit exakt 1,00 Millionen Zuschauern konnte der Sender zwar insgesamt nur schwache 4,6 Prozent für sich verbuchen, doch bei den jungen Menschen sah es da durchaus etwas besser aus. Denn 0,70 Millionen zwischen 14 und 49 Jahren bedeuteten immerhin durchschnittliche 7,2 Prozent beim Zielpublikum. Eine Woche später stiegen diese Werte auf starke 0,82 Millionen und 9,0 Prozent, während man bei allen Fernsehenden ab drei Jahren mit nur 5,2 Prozent bei 1,07 Millionen weiterhin leicht unterhalb des Senderschnitts rangierte.

Dieses Niveau konnte allerdings nicht gehalten werden, die Folgen fünf und sechs fielen beide deutlich unter die Millionenmarke. Am 27. September sahen durchschnittlich 0,87 Millionen zu, am 4. Oktober waren es immerhin 0,91 Millionen. Nur noch 4,1 bzw. 4,3 Prozent standen somit zu Buche. Beim jungen Publikum sah es etwas anders aus, denn hier konnte die Septemberausgabe mit 0,67 Millionen und 7,4 Prozent etwas bessere Werte generieren als die erste Sendung im Oktober, die mit 0,66 Millionen und 7,2 Prozent aber nur minimal zurücklag.

Das Staffelfinale war eine herbe Enttäuschung, denn bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Zuschauern wurden nur 5,3 Prozent Marktanteil eingefahren. Insgesamt schalteten 0,74 Millionen Fernsehzuschauer ein, dies bedeutete einen Marktanteil von 3,3 Prozent.

Im Durchschnitt sahen am Dienstagabend gegen 22:10 Uhr die sieben ausgestrahlten Folgen 0,95 Millionen Menschen, womit ein wenig berauschender Marktanteil in Höhe von 4,4 Prozent erreicht werden konnte. Bei VOX betrug der Senderschnitt im vergangenen Monat 5,7 Prozent, mit über einem Prozentpunkt war die Differenz zwischen dem Richtwert und dem Ergebnis bereits relativ deutlich. Besser sah es bei den werberelevanten Zuschauern aus, wo immerhin 0,69 Millionen Musikfans zusehen wollten und der Sendeanstalt 7,3 Prozent bescherten. Damit lag man minimal unterhalb des Senderschnitts, welcher im September bei 7,4 Prozent lag.

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