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ProSieben-«Alm» erholt sich, Hochzeiten enden schwach

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Nachdem es am Donnerstag einen neuen Tiefpunkt setzte, konnte sich die Reality-Show am Tag danach wieder etwas aufbäumen und schaffte es wieder auf überdurchschnittliche Werte in der Zielgruppe.

Sechs Tage ist sie nun schon auf Sendung, die «Alm» von ProSieben. Und auch wenn die meisten bislang gelaufenen Ausgaben zufriedenstellende Quoten geholt haben - aufgrund der doch vergleichsweise hohen Produktionskosten hätte sich so manch einer in Unterföhring bestimmt mehr von der Reality-Show mit Daniel Aminati und Janine Kunze erhofft. An die Quoten der 2004er-Staffel kommt man jedenfalls nicht dran. Der bis dato höchste gemessene Zielgruppen-Wert liegt bei 16,5 Prozent, dabei handelte es sich um die Sonntags-Ausgabe nach dem quotenstarken Spielfilm. Der schwächste Wert wurde hingegen erst am Donnerstag gemessen, mehr als 10,3 Prozent waren nicht drin.

Und dieser Wert bereitet Sorgen, zeigt er doch, dass die Quoten stark vom Vorprogramm abhängig sind. Denn die große «Comedy-Party» versagte zuvor kläglich. Am Freitag konnte sich das Format wieder ein wenig von der Talfahrt erholen, doch mehr als mittelmäßig waren auch die neusten Zahlen nicht: Es wurden 12,7 Prozent verzeichnet, die Reichweite bei den 14- bis 49-Jährigen belief sich auf 1,07 Millionen, womit man hier immerhin 0,20 Millionen zurückgewinnen konnte. Beim Gesamtpublikum ab drei Jahren kam eine Reichweite von 1,60 Millionen zustande, das hatte einen Marktanteil von 7,5 Prozent zur Folge.

Kein Wunder: Das Lead-In, die Komödie «Der Wixxer» , konnte mit 12,8 Prozent Marktanteil überzeugen. Weniger ordentlich ging es hingegen in der Daytime zu, wo die Doku-Soap «Wild Wedding – JA ich will, aber schrill» zu Ende ging - es war wenig überraschend ein ziemlich unrühmlicher Abschluss. Es wurden nur 7,4 Prozent in der Zielgruppe gemessen, die Gesamtquote lag unverändert bei katastrophalen 3,2 Prozent und somit ebenfalls meilenweit unter dem Senderschnitt. Umso erfreulicher läuft es nach wie vor für den Sitcom-Nachmittag: Zwischen 13.37 und 16 Uhr erreichte man Zielgruppen-Marktanteile von bis zu sagenhaften 20,4 Prozent. Zu verdanken war dies einer älteren «How I Met Your Mother»-Episode, Dauerbrenner «Two and a half Men»  kam beim Schwestersender kabel eins zu ungefähr selben Sendezeit (14 Uhr) auf ebenso gute 10,2 Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/51681
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