Quotencheck

«Private Practice»

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Wie schnitt die vierte Staffel von «Private Practice» bei ProSieben ab?

ProSieben strahlte von Ende März bis Mitte August 2011 die mittlerweile bereits vierte Staffel der Serie «Private Practice» aus. Mit starken Marktanteilen hatte der Münchener Sender die US-Serie im Jahr 2008 etabliert, musste in den Folgejahren aber immer wieder Quotenrückgänge verzeichnen und landete zum Teil nur auf dem Senderschnitt. Doch mit der aktuellen Staffel konnte ProSieben wieder richtig punkten.

Mit der Auftaktfolge «Der zweite Anlauf» begann am 23. März 2011 die vierte Staffel und verzeichnete zum Start einen guten Marktanteil von 13,0 Prozent in der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen und durchschnittlich 1,45 Millionen Zuschauer. Trotz des Titels «Einschnitte» interessierte auch die zweite Folge rund 1,44 Millionen Zuschauer und 12,2 Prozent der werberelevanten Bevölkerung, dennoch musste die Folge die wenigsten Zuschauer der gesamten Staffel verbuchen. Mit der dritten Folge wurde «Private Practice» der feste Sendeplatz um 21:15 Uhr direkt nach «Grey‘s Anatomy» zugewiesen; im Schnitt schalteten 1,67 Millionen Zuschauer und zwölf Prozent der Jungen ein. Die vierte Folge hatte mit rund 1,91 Millionen Zuschauern die höchste Reichweite der gesamten Staffel, fiel mit 11,7 Prozent Zielgruppenmarktanteil allerdings eher dürftig aus. «Das perfekte Paar» sahen eine Woche später durchschnittlich 1,71 Millionen Zuschauer und 12,1 Prozent des jungen Publikums.



Am 27. April wurde die Folge «Familiensache» von rund 1,68 Millionen Zuschauern und 11,8 Prozent der 14- bis 49-Jährigen gesehen; «Was mit Charlotte King geschah» fesselte sieben Tage später durchschnittlich 1,83 Millionen und 12,4 Prozent der werberelevanten Bevölkerung. «Was nun?» dürften sich die Verantwortlichen bei ProSieben nicht gefragt haben, als die achte Folge der vierten Staffel von «Private Practice» im Schnitt 1,84 Millionen Zuschauer interessierte und mit 13,8 Prozent Marktanteil bei den Jungen erstmals über die 13-Prozent-Hürde kletterte. Mit dem Quotenglück war es nur eine Folge später aber auch schon wieder vorbei: «Kein Weg zurück» gab es für rund 1,66 Millionen Zuschauer und zwölf Prozent der wichtigen Zielgruppe. Die zehnte Folge wurde im Schnitt von 1,70 Millionen Zuschauern und 12,2 Prozent der Werberelevanten gesehen; die elfte Folge lockte durchschnittlich 1,52 Millionen Menschen und 12,2 Prozent der Zielgruppe zu ProSieben.



Die zwölfte Folge mit dem Titel «Genug geredet» verfolgten eine Woche später rund 1,57 Millionen Zuschauer und 11,5 Prozent der Jungen – damit kam «Private Practice» erstmals in der vierten Staffel dem Senderschnitt gefährlich nahe. «Blinde Liebe» war am 15. Juni der Auslöser für durchschnittlich 1,67 Millionen Zuschauer und 12,8 Prozent des werberelevanten Publikums, «Private Practice» einzuschalten; die Folge «Trauer» fesselte in der Folgewoche im Schnitt 1,60 Millionen Menschen und 11,7 Prozent der 14- bis 49-Jährigen. Die 15. Folge ging thematisch «Zwei Schritte zurück», konnte aber dennoch rund 1,71 Millionen Zuschauer und 12,7 Prozent Zielgruppenmarktanteil verzeichnen. Ähnlich sah es mit der nächsten Folge «Liebe und Lügen» aus, die im Schnitt 1,66 Millionen des Gesamtpublikums und 12,6 Prozent der jungen Bevölkerung unterhielt. «Die letzte Chance» vertat ProSieben am 13. Juli nicht, hatte man doch rund 1,71 Millionen Zuschauer und 12,5 Prozent der Werberelevanten zum Einschalten bewegt.

Die 18. Folge mit dem Titel «Am Scheideweg» erreichte eine Woche später durchschnittlich 1,73 Millionen Zuschauer und 12,8 Prozent des jungen Publikums; «Die Anklage» vertraten hingegen nur rund 1,47 Millionen und 11,4 Prozent der werberelevanten Bevölkerung – die 19. Folge war dann auch die einzige der vierten Staffel, die unter den Senderschnitt rutschte. «Etwas Altes, etwas Neues» relativierte den Quotenmissstand, denn mit 1,77 Millionen Zuschauern erzielte ProSieben tolle 14,1 Prozent Zielgruppenmarktanteil und damit die beste Reichweite bei den 14- bis 49-Jährigen in der gesamten vierten Staffel. Auf dem Senderschnitt landete die vorletzte Folge von «Private Practice», die durchschnittlich 1,71 Millionen Zuschauer und 11,5 Prozent Marktanteil bei den Jungen verzeichnen konnte. Mit dem Titel «Alles wird anders» verabschiedete sich die vierte Staffel von den Zuschauern – im Schnitt schalteten 1,61 Millionen und 12,4 Prozent der Werberelevanten ein.

«Private Practice» landete mit 22 Folgen in der vierten Staffel bei durchschnittlich 1,66 Millionen Zuschauern und holte mit 12,3 Prozent Marktanteil in der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen einen guten Wert über dem Senderschnitt. Dass die Serie nur einmal unter den Senderschnitt fiel, dürfte ProSieben freuen, allerdings bleibt der Wermutstropfen, dass «Private Practice» über fast sechs Monate nie an die tollen Quoten des Lead-Ins «Grey‘s Anatomy» herankam. Auf die fünfte Staffel werden Fans allerdings noch eine Weile warten müssen, da der US-Start erst am 29. September erfolgt.

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