Quotencheck

«In aller Freundschaft»

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Die Krankenhaus-Serie erfreut sich schon lange großer Beliebtheit – auch die Quoten der aktuellen Staffel dürften Das Erste erfreuen.

Seit 1998 zeigt Das Erste die Serie, die in der fiktiven Sachsenklinik in Leipzig spielt. Das Ensemble wurde immer größer – genauso wie die Zuschauerschaft, die seit der ersten Staffel vor nunmehr dreizehn Jahren immer weiter wuchs. Die im Jahr 2010 ausgestrahlte Halb-Staffel kam im Durchschnitt auf 6,19 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 19,5 Prozent in der Gesamtgruppe. Ob die bisher ausgestrahlten Folgen an diesen tollen Wert heranreichen?

Am 11. Januar zeigte man die Episode „Neues Leben“ und erreichte mit 6,52 Millionen Zuschauer und 19,6 Prozent Marktanteil gute Werte, die in der darauffolgenden Woche mit der Folge „Aus dem Gleichgewicht“ nochmals überboten wurde: Hier waren 6,84 Millionen Zuschauer dabei, der Marktanteil kletterte auf sagenhafte 20,5 Prozent.

Zum Februar-Beginn knackte «In aller Freundschaft» dann erstmals die Sieben-Millionen-Marke: Insgesamt sahen 7,08 Millionen Zuschauer die Folge „Große Jungs, kleine Jungs". Der Marktanteil betrug starke 21,5 Prozent. Auch in der darauffolgenden Woche überzeugte die Serie, dieses Mal vor allem bei den jungen Zuschauern: Während in der Gesamtgruppe 6,92 Millionen Zuschauer zusahen – der Marktanteil sank nur leicht auf immer noch grandiose 21,1 Prozent – waren 1,13 Millionen Zuschauer der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen dabei, generiert wurden 8,3 Prozent Marktanteil.

Einen ersten Knick erlebte man dann mit der Folge vom 22. Februar: „Selbstüberschätzung“ erreichte „nur“ 6,09 Millionen Zuschauer, im Vergleich zur in der Vorwoche ausgestrahlten Folge „Unerwünschte Nebenwirkungen“ immerhin 890.000 Zuseher weniger. Mit 18,2 Prozent Marktanteil erreichte das Format trotzdem weiterhin tolle Werte. Zudem stiegen die Quoten in den darauffolgenden Wochen wieder an: Am 22. März erreichte die Episode „Verblendet“ beispielsweise tolle 6,56 Millionen Zuschauer, womit 20,1 Prozent Marktanteil generiert wurden. In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen sahen genau 1,00 Millionen Menschen zu, der Marktanteil betrug 7,5 Prozent.

Eine Woche später waren dann erstmals weniger als fünf Millionen Zuschauer dabei: Die Reichweite lag bei 5,99 Millionen Zusehern, der Marktanteil fiel erstmals auf unter 18 Prozent: 17,9 Prozent standen hier zu Buche. Nur zwei Wochen später kam es dann zum absoluten Top-Wert im ersten Halbjahr 2011: „Trügerischer Friede“ wurde am 12. April ausgestrahlt und lockte 7,27 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Der Marktanteil kletterte auf fantastische 22,1 Prozent. Bei den jungen Zuschauern waren 1,08 Millionen dabei, der Marktanteil betrug gute 8,1 Prozent. In dieser Gruppe konnte man sich in der folgenden Woche sogar steigern: 1,11 Millionen Zuschauer schauten zu, der Marktanteil lag bei starken 8,9 Prozent. In der Gesamtgruppe fiel mit dieser Episode die Reichweite zwar wieder etwas (6,95 Millionen Zuschauer), doch der Marktanteil fiel mit 22,3 Prozent hervorragend aus und gilt somit als bisheriger Spitzenwert im Jahr 2011.

In den darauffolgenden Wochen gab es solide Werte für die Serie, nur eine Folge im Mai tat sich etwas schwer. Am 31. Mai zeigte Das Erste eine Doppelfolge: Um 20:15 Uhr hatte die Serie noch leichte Anlaufschwierigkeiten: 5,67 Millionen Zuschauer und 18,7 Prozent Marktanteil standen zu Buche. Die zweite Folge um 21:05 Uhr konnte dann weitaus besser abschneiden und hatte fast eine Millionen Zuseher mehr: Die Reichweite in der Gesamtgruppe lag bei 6,66 Millionen Zuschauer, der Marktanteil stieg um drei Prozentpunkte an und lag bei starken 21,7 Prozent. Diese Folge sollte die bislang letzte bleiben, die über sechs Millionen Zuschauer erreichen konnte. Nach einer Woche Pause erreichte die Episode vom 14. Juni nur 5,52 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 18,8 Prozent.

Am 05. Juli kam es dann zu einem Duell gegen eine Frauen WM-Partie, das «In aller Freundschaft» natürlich nur verlieren konnte: 3,73 Millionen Zuschauer waren insgesamt dabei, der Marktanteil fiel zum einzigen Mal im laufenden Jahr unter den Senderschnitt: Nur 11,6 Prozent standen zu Buche. Die darauffolgenden Reichweiten der Folgen blieben weiterhin unter der 6-Millionen-Marke – die Episode Machtlos vom 02. August erreichte beispielsweise 5,59 Millionen Zuschauer, konnte aber starke 21,3 Prozent Marktanteil verbuchen.

Insgesamt ist «In aller Freundschaft» ein echter Quotenrenner für Das Erste: Durchschnittlich schauten in der Gesamtgruppe 6,21 Millionen Zuschauer ein, der Marktanteil betrug 19,80 Prozent. Der Vorjahreswert konnte also mit den bisher gezeigten Episoden leicht überboten werden. In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen waren durchschnittlich 950.000 Zuschauer dabei, der Marktanteil lag bei 7,6 Prozent. Bereits nach einer kurzen Pause setzt Das Erste die Serie am Dienstagabend mit neuen Episoden fort.

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