Primetime-Check

Mittwoch, 22. Juni 2011

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Was brachte eine Umprogrammierung des Mittwochabends bei RTL? Wie viele Zuschauer hatte die zweite Folge der quotenstark gestarteten RTL II-Show «My Name Is»? Und was lief eigentlich im Ersten und im ZDF?

Etwas fangen konnte sich am Mittwochabend RTL: Das mittlerweile zur besten Sendezeit laufende Format «Helena Fürst – Die Anwältin der Armen» interessierte durchschnittlich 3,58 Millionen Zuschauer und 16,8 Prozent der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Die im Anschluss programmierte Sendung «Einspruch! Die Show der Rechtsirrtümer» erreichte im Schnitt 3,26 Millionen Zuschauer und 14,2 Prozent des jungen Publikums. Der Tagessieg in der werberelevanten Bevölkerung war den Kölnern damit sicher, wenngleich sich die Quoten des neuen Mittwochabends noch immer unter dem Senderschnitt bewegen. Ohne besondere Vorkommnisse schloss hingegen ProSieben den Tag ab: «Grey‘s Anatomy» konnte sich über durchschnittlich 1,74 Millionen Zuschauer und 13,2 Prozent Marktanteil bei den Jungen freuen, «Private Practice» sollte sich mit 1,60 Millionen Zuschauern und 11,7 Prozent Zielgruppenmarktanteil allerdings vor dem Senderschnitt in Acht nehmen.

Schwesternsender Sat.1 führte die in der Vorwoche mit mageren Quoten gestartete «Crocodile Dundee»-Reihe mit dem zweiten Teil fort – dieser Mut wurde honoriert, denn mit rund 3,01 Millionen Zuschauern und 12,2 Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten lag der Spielfilm immerhin über dem Senderschnitt. Probleme hatte VOX, denn die sonst so quotenstarke Serienkost nahm am Mittwochabend kaum Fahrt auf: «Law & Order: SVU» interessierte zur besten Sendezeit durchschnittlich 1,89 Millionen Zuschauer und 8,5 Prozent der jungen Bevölkerung, «Lie to Me», einst Fels in der Brandung, schloss wie in der Vorwoche mit 1,84 Millionen Zuschauern und 7,7 Prozent Zielgruppenmarktanteil noch schlechter ab als das Lead-In. Erst zwei Folgen «Criminal Intent» konnten mit rund 2,02 Millionen bzw. 1,84 Millionen Zuschauern und 9,8 bzw. 12,7 Prozent Marktanteil bei den Jungen ansatzweise Quoten generieren, die dem sonst so starken Krimimittwoch gebühren.

Freuen darf sich RTL II: Die in der Vorwoche quotenstark debütierte Show «My Name Is» bewegte sich weiter auf Erfolgskurs und erreichte mit der zweiten Ausgabe durchschnittlich 1,34 Millionen Zuschauer und 8,6 Prozent Zielgruppenmarktanteil. Auch kabel eins punktete erneut – «The Sixth Sense» lockte im Schnitt 1,46 Millionen Zuschauer und 7,9 Prozent der werberelevanten Bevölkerung vor die Bildschirme. Die öffentlich-rechtlichen Sender mussten sich am Mittwochabend ebenfalls nicht vor ihren Quoten verstecken: Das ZDF kam nach einem kurzen Aussetzer in der Vorwoche wieder auf seine Show «Rette die Million!» zurück, die rund 4,54 Millionen Zuschauer, 15,6 Prozent aller Fernsehenden sowie 7,7 Prozent der 14- bis 49-Jährigen interessierte – damit wurden die Mainzer Marktführer beim Gesamtpublikum. Das Erste war mit dem Spielfilm «Zu schön für mich» nicht minder erfolgreich. Im Schnitt verfolgten 4,04 Millionen Zuschauer und damit 13,8 Prozent aller Zuschauer ab drei Jahren den Film, bei den Jungen waren es sogar gute acht Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/50363
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