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«V» soll ProSiebens Sommerhit werden

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Die Fernsehstation übernimmt das eigentlich für kabel eins geplante Format, welches in den Vereinigten Staaten von Amerika nach 22 Folgen abgesetzt wurde.

Vor rund einem Jahr kündigte die ProSiebenSat.1-Gruppe die Erstausstrahlung der neuen amerikanischen Serie «V – Die Besucher»  bei kabel eins an. Einen konkreten Sendetermin gab es auch, das Format sollte ab März 2011 freitags ausgestrahlt werden. Jedoch entschied sich die Fernsehstation um, man munkelte dies hänge mit dem schwachen Start der zweiten Staffel zusammen.

Die US-Fernsehstation ABC zog im Mai 2011 endgültig den Stecker und ließ das Produktionsunternehmen Warner Bros. nur zwei Staffeln mit insgesamt 22 Episoden herstellen. Diese Episoden werden nach einem enttäuschenden Abschneiden bei ABC nicht etwa bei sixx verbraten, sondern ProSieben wird die Serie im Sommer ausstrahlen. Schon im Sommer 2006 setzte ProSieben auf eine eingestellte Serie, damals entwickelte sich «Surface»  zum großen Hit. In Unterföhring setzte man sich mit Universal Media Studios zusammen, um ein entsprechendes Ende zu produzieren. Daran hatten die Amerikaner jedoch kein Interesse.

Das Unternehmen kündigte an, dass «V – Die Besucher»  den „Mystery“-Montag beziehungsweise den „Mission Monday“ übernimmt. Los geht es am 25. Juli 2011 ab 20.15 Uhr. ProSieben zeigt drei Folgen am Stück, somit könnte am 12. September «Fringe – Grenzfälle des FBI»  zurückkehren. Die Warner Bros.-Serie ist ein Remake von «V – Die außerirdischen Besucher kommen» von Kenneth Johnson aus dem Jahr 1983. Dieser wiederum nahm sich den politischen Roman „Das ist bei uns nicht möglich“ als Vorlage. Jedoch funktionierte die Neuauflage nicht, bislang war nur das Revival von «Hawaii Five-0»  im Network-Fernsehen ein Erfolg.

«V – Die Besucher» stellt eine außerirdische Invasion in den Vordergrund. Diese fremden Lebewesen wollen auf der Erde Rohstoffe abbauen, die für ihren Planeten lebensnotwendig sind. Im Gegenzug erhalten die Erdenbewohner Einblicke in die medizinischen Wunder und bahnbrechenden Technologien. Die Hauptrolle der Serie übernahmen Elizabeth Mitchell (Bild), die in «Lost» ihren Durchbruch feierte, und Joel Gretsch, der in der Serie «4400 – Die Rückkehrer»  zu sehen war.

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