Primetime-Check

Dienstag, 8. März 2011

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Wie erfolgreich war der Comedy-Dienstag bei ProSieben? Wie schnitten «CSI: Miami» und «Dr. House» bei RTL ab? Konnte RTL II mit dem «großen deutschen Benimm-Test» punkten?

Bei ProSieben darf man sich über durchgehend starke Quoten freuen. Zwei Folgen der «Simpsons» erreichten im Schnitt jeweils 2,26 Millionen Zuschauer ab drei Jahren sowie ordentliche 15,4 bzw. 14,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. «Two and a Half Men» steigerte sich beim Gesamtpublikum sogar auf 2,58 bzw. 2,70 Millionen Zuschauer, in der Zielgrupppe reichte es für herausragende 17,0 bzw. 18,9 Prozent. Zu guter Letzt konnte auch Scrubs überzeugen: Die erste Folge wollten insgeamt 1,89 Millionen Zuschauer sehen, die zweite Folge kam auf 1,62 Millionen. Die Zielgruppen-Marktanteile lagen bei 16,5 bzw. 17,6 Prozent. Bei RTL konnten sich nur die Quoten von «CSI: Miami» wirklich sehen lassen. Die Krimiserie verzeichnete satte 5,02 Millionen Zuschauer ab drei Jahren sowie 2,84 Millionen in der Zielgruppe. Dort belief sich der Marktanteil auf starke 22,7 Prozent. Eine Wiederholung von «Dr. House» schnitt für RTL-Verhältnisse dann nur noch mäßig ab: Insgesamt schauten 3,34 Millionen Menschen zu, beim jungen Publikum schrumpfte der Marktanteil auf 17,0 Prozent. «Psych» musste sich dann gar mit 15,2 Prozent begnügen. Um die Tagesmarktführerschaft musste sich der Kölner Sender aber keine Sorgen machen: Die sicherte sich RTL mit 19,8 Prozent in der Zielgruppe spielend, ProSieben folgte abgeschlagen mit 12,3 Prozent auf dem zweiten Platz.

Die meistgesehene Sendung des Tages war die Familienserie «Um Himmels Willen» im Ersten. Durchschnittlich schalteten 7,05 Millionen Zuschauer ein und bescherten dem öffentlich-rechtlichen Kanal damit hervorragende 21,5 Prozent Marktanteil. Beim jungen Publikum fielen die Werte dagegen vergleichsweise ernüchternd aus. Nur 0,94 Millionen wurden hier gemessen, der Marktanteil lag bei mäßigen 7,5 Prozent. «In aller Freundschaft» wollten im Anschluss 6,29 Millionen Zuschauer bei 19,3 Prozent Marktanteil sehen. Beim jungen Publikum verbesserte sich die Serie leicht auf 1,05 Millionen Zuschauer und 8,1 Prozent. Deutlich schlechter sah es für das Wirtschaftsmagazin «Plusminus» aus: Die Reichweite ging auf 3,24 Millionen Zuschauer zurück, bei den Jüngeren kamen nur noch geringe 4,4 Prozent zustande. Miserabel verlief der Abend auch im ZDF, wo es mit der Dokumentation «Der Wettlauf zum Südpol: Deutschland gegen Österreich» losging. Im Schnitt konnten sich nur 2,63 Millionen Zuschauer für die Sendung begeistern, was selbst beim Gesamtpublikum nur einen schwachen Marktanteil von 8,0 Prozent zur Folge hatte. Bei den 14- bis 49-Jährigen schalteten 0,70 Millionen Zuschauer ein und sorgten damit für ebenfalls maue 5,6 Prozent. «Frontal21» steigerte sich beim Gesamtpublikum danach auf 2,91 Millionen Zuschauer und 8,9 Prozent, bei den Jüngeren blieb der Marktanteil mit 5,6 Prozent unverändert.

Zufriedenstellende Quoten gibt es bei Sat.1: Dort war die TV-Komödie «Stadtgeflüster - Sex nach Fünf» zu sehen und erreichte 3,13 Millionen Zuschauer und 9,9 Prozent Marktanteil. In der Zielgruppe behauptete sich der Film mit guten 13,5 Prozent, im Schnitt schauten 1,68 Millionen 14- bis 49-Jährige zu. Die «Akte 20.11» wollten im Anschluss dann noch 1,91 Millionen Menschen sehen, bei den Werberelevanten waren es 1,01 Millionen. Die Marktanteile fielen mit 9,1 bzw. 11,9 Prozent weiterhin ordentlich aus. Weniger erfolgreich war der Schwestersender kabel eins. «Fort Boyard» dümpelt auch weiterhin weit unter dem Senderschnitt und musste sich diesmal mit 4,3 Prozent in der Zielgruppe begnügen. Beim Gesamtpublikum wurden 0,73 Millionen Zuschauer und 2,2 Prozent verzeichnet. Besserung ist auch bei «The Biggest Loser» nicht in Sicht: Die Doku-Soap wollten nur 0,71 Millionen Zuschauer sehen, was einem schwachen Marktanteil von 2,2 Prozent entsprach. In der Zielgruppe holte die Sendung magere 3,9 Prozent. Das «K1 Magazin» stürzte dann sogar auf 3,4 Prozent ab, insgesamt waren noch 0,61 Millionen Zuschauer dabei.

Etwas besser schnitt «Der große deutsche Benimm-Test by RTL II» ab, wenngleich die Werte keine Jubelfreuden hervorrufen dürften. Im Schnitt erreichte die knapp dreistündige Show 1,24 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und einen Marktanteil von 4,3 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,69 Millionen Zuschauer verbucht, der Marktanteil lag mit 6,0 Prozent knapp über dem Senderschnitt. Ähnlich ist das Bild bei VOX: Auch dort lagen «Goodbye Deutschland! Die Auswanderer» und «Unser erstes Restaurant» mit 7,7 bzw. 7,5 Prozent in etwa auf Höhe des Zielgruppen-Senderschnitts. Beim Gesamtpublikum schalteten 1,61 bzw. 1,12 Millionen Zuschauer ein.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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