Primetime-Check: Dienstag, 25. Januar 2011

Konnte das Fußballspiel des 1. FC Schalke gegen den 1. FC Nürnberg im Quotenkampf mit RTL siegen? Wie schlug sich der Comedydienstag auf ProSieben? Und welche Werte erzielten die neuen und wiederbelebten Formate auf VOX und kabel eins in der dritten Woche?

Zur besten Sendezeit lief es für die obligatorischen Dienstagsserien auf RTL insgesamt nicht gut, dennoch wurde der Kölner Sender Marktführer in der wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. So erreichten «CSI: Miami» und «Dr. House» im Schnitt zwar 4,21 Millionen bzw. 3,27 Millionen Zuschauer, lagen in der werberelevanten Bevölkerung mit 17,3 bzw. 16,7 Prozent Marktanteil allerdings unter dem Senderschnitt. Erst «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» katapultierte RTL nach 22:15 Uhr in den Quotenhimmel: Im Schnitt unterhielt die zwölfte Folge 8,34 Millionen Zuschauer; mit 34,6 Prozent Marktanteil und fantastischen 50,3 Prozent Zielgruppenmarktanteil konnte kein anderer Sender mithalten. Zuvor durften sich aber die öffentlich-rechtlichen Sender mit guten Quoten brüsten: Das Erste hielt mit seinen Serien «Familie Dr. Kleist» und «In aller Freundschaft» die Marktführerschaft beim Gesamtpublikum ab drei Jahren, denn durchschnittlich schalteten 6,46 Millionen bzw. 6,48 Millionen Zuschauer sowie jeweils 18,9 Prozent aller fernsehenden Deutschen ein. Bei den Jungen erzielte das Programm mit 7,1 bzw. 7,2 Prozent Marktanteil ebenfalls gute Werte.

Das ZDF war dank einer Fußballübertragung ebenfalls gut aufgestellt und ließ die schlechten Ergebnisse der Vorwoche zumindest für einen Abend hinter sich: Das DFB-Spiel des 1. FC Schalke gegen den 1. FC Nürnberg verfolgten im Schnitt 6,03 Millionen Zuschauer, 18,9 Prozent aller fernsehenden Bundesbürger sowie gute 12,8 Prozent des werberelevanten Publikums. Im Vorfeld des Spiels interessierte die Anmoderation unter dem Dach von «ZDF SPORTextra» durchschnittlich 4,55 Millionen Zuschauer, 15,2 Prozent des Gesamtpublikums und 9,8 Prozent der jungen Bevölkerung. Auch Sat.1 beendete den Dienstagabend mit einem Erfolg. Die Komödie «Allein unter Müttern» unterhielt im Schnitt 4,02 Millionen Zuschauer und tolle 15,3 Prozent der wichtigen Zielgruppe. Für ProSieben war die starke Konkurrenz ein Graus, denn die Quoten der sonst so starken Comedyserien bewegten sich nur mehr oder weniger großzügig um den Senderschnitt. So interessierten zwei Folgen der «Simpsons» durchschnittlich 1,90 Millionen bzw. 2,08 Millionen Zuschauer sowie 12,3 bzw. 12,8 Prozent der Jungen, bevor zwei Folgen «Two and a half Men» im Schnitt 2,04 Millionen bzw. 2,19 Millionen Zuschauer zum Lachen brachten, beim werberelevanten Publikum aber nur verhältnismäßig bescheidene Marktanteile von 12,8 bzw. 13,7 Prozent erreichten.

Auch die kleinen Sender versanken am Dienstagabend im Mittelmaß des Quotensumpfes. VOX kam in der dritten Woche nach Reanimierung des einstigen Erfolgsformats «Goodbye Deutschland - Die Auswanderer» nicht mehr über den Senderschnitt und stagnierte bei durchschnittlich 1,39 Millionen Zuschauern und sechs Prozent Marktanteil in der jungen Bevölkerung. «Fort Boyard» setzte auf kabel eins seine Abwärtsspirale fort und sank von überragenden zwölf Prozent Zielgruppenmarktanteil beim Debüt auf durchschnittlich 1,15 Millionen Interessierte sowie 6,6 Prozent Marktanteil bei den Jungen in der ebenfalls dritten Ausstrahlungswoche. Während die Quizshow damit noch über dem Senderschnitt lag, rasselte die Reality-Doku «Schluss mit Hotel Mama - Die WG» ohne allzu gutes Lead-In ohne Umwege in den Quotenkeller: Im Schnitt interessierten sich 0,96 Millionen Zuschauer für das antiquierte Format, die Zielgruppe dankte mit schlechten 5,1 Prozent Marktanteil. RTL II hatte mit seiner Bausendung Bausendung «Zuhause im Glück» auch kein Glück, denn im Schnitt schalteten nur 1,19 Millionen Zuschauer sowie katastrophale 4,2 Prozent der Werberelevanten ein.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
26.01.2011 09:31 Uhr  •  Jakob Bokelmann Kurz-URL: qmde.de/47305

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