Quotencheck

«Kamen Rider: Dragon Knight»

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Nach 17 Episoden verschwand die Serie wieder von der RTL II-Bildfläche: Definitiv kein ruhmreicher Abtritt.

Das Nachmittagsprogramm der Sendeanstalt RTL II setzt sich aus diversen Formaten des Genre Anime zusammen, die mit übernatürlichen Geschichten versuchen, das junge Publikum für sich zu gewinnen. Demnach handelte es sich um eine Überraschung, als publik wurde, das man sich künftig mit der amerikanischen Produktion «Kamen Rider: Dragon Knight» auf Zuschauerfang begeben wolle – der 15:40 Uhr-Slot sollte das Sprungbrett bilden. Erzählt werden hierbei die Abenteuer Kit Taylors, porträtiert von Stephen Lunsford, der gemeinsam mit Len (Matt Mullins), welcher als Wing Knight agiert, in den Krieg gegen Xaviax und dessen Anhänger zieht. Aus Sicht der Einschaltquoten bot sich indes kein erfreuliches Bild, weshalb bereits nach 17 Folgen das Ende der Sendung besiegelt wurde.

Die Auftakt-Episode “Die Suche nach dem Drachen” war am 11. Januar 2010 zu sehen und verzeichnete die höchste Gesamtreichweite der Ausstrahlung, blieb demgegenüber allerdings dennoch hinter den Erwartungen zurück: 0,25 Millionen Menschen ab drei Jahren verfolgten das Fantasy-Spektakel, was einen Marktanteil von 1,8 Prozent zur Folge hatte. Damit lag man zwei Prozentpunkte unter dem aktuellen Senderschnitt. Mit 0,16 Millionen Zuschauern und 3,4 Prozent Marktanteil sah es auch im Bezirk der 14- bis 49-Jährigen nicht wirklich besser aus. Der folgende Tag vermochte es nicht, diese Werte zu stabilisieren und erzielte einen desolaten Marktanteil von 2,8 Prozent in der Zielgruppe; 140.000 Werberelevante waren von der Partie.

Während “Kamen Rider Incisor” nur 24 Stunden später vehement an Zugkraft gewann und mit 0,20 Millionen jungen Betrachtern sowie 4,2 Prozent Marktanteil künftig unerreichte Hürden setzte, so zeigten die letzten beiden Tage der ersten Woche Unerbittlichkeit und kennzeichneten einen neuen Abwärtstrend. Danach konnte man lediglich zwei Mal die Marke der 200.000 überflügeln – Jeweils donnerstags. “Die Herausforderung” bzw. “Seite an Seite” gingen folglich mit gleichermaßen 0,13 Millionen werberelevanten Interessierten in roten Gewässern baden. Im Schnitt sahen 0,20 Millionen Bürger die fünf Episoden der ersten Woche, 150.000 zwischen 14 und 49 Jahren. Die Marktanteile beliefen sich auf 1,52 bzw. 3,09 Prozent.

“Kamen Rider Torque” versank daraufhin am Montag, den 18. Januar 2010 mit insgesamt 0,13 Millionen Menschen und einem miserablen Prozentpunkt in neuen Tiefen. Anschließend schien es stetig aufwärts zu gehen: Auf 0,10 Millionen Werberelevante (2,1% MA) am Dienstag folgten 0,14 Millionen und 3,2 Prozent am darauffolgenden Sendetermin. Der zuvor erwähnte Donnerstag erreichte 230.000 Zuschauer sowie 1,7 Prozent Marktanteil. Auch in der Zielgruppe vergrößerte sich der Radius, 0,16 Millionen 14- bis 14-Jährige und eine Quote von 3,4 Prozent waren die zu begrüßende Konsequenz.

“Die Entscheidung” wusste zu Beginn der dritten Woche die Dimensionen der ersten Episode zu erfassen. Mit 0,25 bzw. 0,17 Millionen Zuschauern, als auch verbuchten 1,8 bzw. 3,4 Prozent Marktanteil handelt es sich um nahezu identische Zahlen. Folge 13 musste einen herben Schlag hinnehmen und sich mit dem letzten Platz der Historie begnügen: 0,07 Millionen der Zielgruppe wurden registriert, ebenso wie katastrophale 1,5 Prozent Marktanteil. Der Donnerstag ähnelte seinem Vorgänger der vergangenen Woche nur zu sehr, jedoch konnte man im Bereich der jungen Zuschauer an Gewicht zulegen: 180.000 Millionen sahen “Der Dritte im Bunde” (3,7% MA).

Nach der 17. Episode, die 1,1 bzw. 1,7 Prozent Marktanteil einstreichen konnte, zog RTL II den Stecker – Statt «Kamen Rider: Dragon Knight» ist inzwischen «Hinterm Sofa an der Front» zu sehen, das Gefallen an der Endlosschleife zu finden scheint. Im Schnitt blieben 0,18 Millionen Menschen ab drei Jahren der amerikanischen Action-Serie treu, was einen Marktanteil von 1,4 Prozent mit sich bringt. In der Zielgruppe handelt es sich um 0,13 Millionen und 2,8 Prozent. Die Absetzung war demnach durchaus gerechtfertigt. In der Heimat hatte «Kamen Rider» ebenso wenig einen leichten Stand: Nach 38 von 40 Episoden verschwand das Material Arts-Abenteuer von der Bildfläche; die verbliebenen Folgen waren auf der Homepage des Senders The CW zu sehen.

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