Kaum eine Chance hatte die deutsche Handball-Nationalmannschaft am Sonntag gegen die Männer aus Frankreich – auch wenn es zum Schluss hin noch spannend wurde. Das von Florian Naß kommentierte Spiel, das um 16.30 Uhr in Innsbruck angeworfen wurde, sahen im Schnitt 5,61 Millionen Menschen ab drei Jahren. Bedenkt man, dass Handball hierzulande sonst eigentlich eine Nischensportart ist, kann der Handballverband mit solchen Reichweiten sicherlich sehr zufrieden sein: Allerdings – sowohl bei der EM vor zwei Jahren als auch bei der WM im zurückliegenden Winter war die Zuschauerbeteiligung höher.
Der Skiweltcup der Herren, der ab 10.30 Uhr übertragen wurde, kam beispielsweise auf 20,1 Prozent Marktanteil bei allen, der 10 Kilometer Kombinationslanglauf begeisterte am frühen Nachmittag 3,77 Millionen Menschen. Mit 11,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lagen die Werte hier ganz klar oberhalb des Senderschnitts. Absolutes Quotenhighlight war einmal mehr Biathlon, das ab 14.15 Uhr für 5,51 Millionen Zuschauer sorgte. Exakt 27 Prozent Marktanteil bei allen waren die Folge. Die Übertragung war auch beim jungen Publikum ein voller Erfolg: 1,56 Millionen Menschen der Zuschauer waren zwischen 14 und 49 Jahren alt, was zu 18,5 Prozent Marktanteil führte. Nur der «Tatort» und die Handball-EM holten bessere Quoten.
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