Primetime-Check

Dienstag, 06. Oktober 2009

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Wie schlug sich die erste neue Folge von «Tierärztin Dr. Mertens» im Ersten? Und wie viele Menschen sahen Ulrich Meyers «Akte 09»?

Traditionell führten am Dienstag die ARD-Serien die Primetime-Charts an. Die langlebige Krankenhaus-Soap «In aller Freundschaft» holte dabei die erste Position – sie kam im Schnitt auf 6,28 Millionen Zuschauer ab drei Jahren. Selbst bei den 14- bis 49-Jährigen lag sie mit 8,3 Prozent Marktanteil sehr deutlich oberhalb des Senderschnitts. Die erste neue Folge der Familienserie «Tierärztin Dr. Mertens» wusste zu überzeugen. Diese sahen 5,96 Millionen Menschen, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 7,3 Prozent gemessen. In der Zielgruppe gab es aber kein Vorbeikommen an den US-Serien, die bei RTL liefen. «Dr. House» war da mal wieder Top, 3,43 Millionen Werberelevante führten zu 26,8 Prozent.

Insgesamt kam die Hugh Laurie-Serie auf 4,83 Millionen Zuseher. Etwas mehr Publikum hatte die Krimiserie «CSI: Miami», die mit 4,94 Millionen Zuschauern sehr zufrieden sein kann. Das Format von Jerry Bruckheimer hatte jedoch ein etwas älteres Publikum, in der Zielgruppe wurden 24,4 Prozent Marktanteil gemessen. ProSieben sendete seine Sitcoms «Die Simpsons» und «Two and a Half Men». Beide Formate schlugen sich richtig gut – die gelbe Familie kam mit beiden Episoden auf mehr als 15 Prozent, «Two and a Half Men» schlug sich mit der zweiten Ausgabe ebenfalls besser als zuvor (14,1 %), um 21.15 Uhr kam Charlie Sheen auf genau zwölf Prozent bei den Werberelevanten.



Sat.1 kann unterdessen mit dem Yvonne Catterfeld-Film «Schatten der Leidenschaft» zufrieden sein – mehr aber auch nicht. In München hatte man angesichts der richtig starken Quoten der vorherigen Erstausstrahlungen sicherlich mehr erwartet als die letztlich erreichten zwölf Prozent. Insgesamt lockte die Produktion 3,72 Millionen Bundesbürger ab drei Jahren an. Freude dürfte unterdessen in der «Akte 09»-Redaktion herrschen. Das Magazin von und mit Ulrich Meyer kam am Dienstag auf 15,9 Prozent Marktanteil beim umworbenen Publikum (insgesamt 2,76 Millionen Zuseher) und lief damit so gut wie schon lange nicht mehr.

Zu den kleineren Sendern: kabel eins sendete um 20.15 Uhr zunächst den Film «Sie nannten ihn Mücke», der in der Zielgruppe auf 5,2 Prozent Marktanteil kam, ehe «24» auch in dieser Woche wieder enttäuschte. Jack Bauer lockte mit der ersten Folge nur viereinhalb Prozent des umworbenen Publikums an. RTL II punktete mit «Zuhause im Glück», das mit genau sieben Prozent Marktanteil in der Zielgruppe oberhalb des Senderschnitts lag. «Goodbye Deutschland» (VOX) lag knapp dahinter, erreichte im Schnitt 6,9 Prozent. Auch insgesamt lagen beide Formate fast gleichauf. «Goodbye Deutschland» holte 1,63 Millionen Zuschauer, «Zuhause im Glück» 1,65 Millionen.

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