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«Criminal Minds»

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Die dritte Staffel von «Criminal Minds» wurde ebenso wie ersten beiden Staffeln am Sonntagabend zusammen mit «Navy CIS» ausgestrahlt. Allerdings kann der dritte Durchlauf im Vergleich mit seinen Vorgängern nicht mithalten.

Der Auftakt lief schon nicht ganz unproblematisch: Zwar konnte man mit der Episode „Zweifel“ 1,85 Millionen Werberelevante zum Einschalten bewegen und mit einem Marktanteil von 14,1 den Schnitt deutlich überflügeln, allerdings erreichte man beim Gesamtpublikum nur 2,96 Millionen Menschen, was einen unterdurchschnittlichen Marktanteil von 9,2 Prozent zur Folge hatte. In der Folgewoche erzielte man mit 2,06 Millionen Zuschauern 14,5 Prozent Marktanteil. Alles begann recht viel versprechend, denn mit der dritten Folge konnte man wieder einen draufsetzen: 3,17 Millionen bedeuteten exakt zehn Prozent beim Gesamtpublikum, in der Zielgruppe interessierten sich 2,18 Millionen Zuschauer für die Folge „Todesangst“, was einen tollen Marktanteil von 15,5 Prozent ausmachte. Damit erzielte «Criminal Minds» die Bestwerte der gesamten Staffel schon in Folge Drei.



In den kommenden Folgen aber sanken die Zuschauerzahlen deutlich. Mit ein paar Ausreißern nach oben sieht das Bild allerdings nicht ganz so tragisch aus. Während die vierte Folge noch 2,07 Millionen Werberelevante aufweisen konnte, ging es eine Woche später bergab und nur noch 1,70 Millionen Zuschauer schalteten ein. Sechs Wochen nach dem Start wurde es erstmals kritisch: Nur noch 2,44 Millionen Zuschauer schalteten ein, der Marktanteil lag mit 7,2 Prozent weit unter den Erwartungen. Auch in der Zielgruppe konnte „Das verlorene Ich“ nicht überzeugen: Nur 1,56 Millionen Zuschauer interessierten sich für die siebte Folge der neuen Staffel von «Criminal Minds», der Marktanteil pendelte sich bei unterdurchschnittlichen 10,3 Prozent ein.

Mit dem spannenden Zweiteiler rund um Penelope Garcia konnte die Zuschauerzahl wieder deutlich ansteigen: Mit 3,12 Millionen Zuschauern überzeugte der erste Teil im Vergleich zu den vorherigen Folgen – wenngleich man mit 9,4 Prozent Marktanteil immer noch einen unterdurchschnittlichen Wert eingefahren hat. In der Zielgruppe schalteten 2,09 Millionen Zuschauer ein, der Marktanteil konnte mit 14,4 Prozent wieder vollends überzeugen. Ebenso wie der zweite Teil: Zwar lief dieser etwas schlechter, aber über 14,1 Prozent in der Zielgruppe dürfte man sich dennoch sehr gefreut haben.



Aber nun war die positive Stimmung vorüber: alle kommenden Folgen kamen nicht mehr über neun Prozent bei Gesamtpublikum und über 13 Prozent in der Zielgruppe hinaus. Die letzten drei Folgen von «Criminal Minds» liefen äußerst miserabel: Zwei Wochen vor dem Finale sahen nur noch 2,36 Millionen Zuschauer zu, der Marktanteil lag bei schlechten 6,9 Prozent. In der Zielgruppe interessierten sich 1,44 Millionen Zuschauer für „Stalker“, die Sehbeteiligung lag bei 9,7 Prozent. Es wurde in der Folgewoche nicht besser: Die vorletzte Folgen sahen nur noch 2,33 Millionen Zuschauer. Mit dem Finale schoss man den Vogel dann ab: Mit 2,10 Millionen Zuschauern und 5,9 Prozent ging das Finale völlig daneben. Bei den Werberelevanten schalteten nur 1,40 Millionen Menschen ein, der Marktanteil verhieß mit 8,9 Prozent nichts Gutes. Das Finale war damit die schwächste Folge der gesamten Staffel.



Im Schnitt verfolgten 2,73 Millionen Menschen die dritte Staffel von «Criminal Minds». Der Durchschnittsmarktanteil beträgt 8,2 Prozent und liegt damit deutlich unter dem Sat.1-Schnitt von 10,3 Prozent. In der Zielgruppe aber sieht es nicht ganz so düster aus: Mit 1,81 Millionen Werberelevanten erzielte man im Durchschnitt einen Marktanteil von 12,3 Prozent und lag somit über dem Richtwert. «Criminal Minds» stellte mit der dritten Runde die schlechtesten Staffelwerte der gesamten Serie auf.

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