Quotencheck

«EUReKA – Die geheime Stadt»

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Nach einem phänomenalen Start verharrten die Werte bis zum Ende der Ausstrahlung im Mittelmaß. Trotzdem gehört die Serie noch zu den Erfolgen des Mystery-Montags.

In den USA verhalf «EUReKA» dem SciFi-Channel zu sehr guten Quoten. In Deutschland sollte die Serie, in dem es um ein geheimes Wissenschaftlerdorf im Nordwesten der USA geht, das neue Zugpferd des schwächelnden Mystery-Montags werden. Zuvor hatte die dritte Staffel «Lost» für katastrophale Einschaltquoten gesorgt. Nach der Bekanntmachung der Zuschauerzahlen des Piloten war bei ProSieben erst einmal Aufatmen angesagt.

Am 25. Februar startete die erste Staffel. 3,17 Millionen Menschen wollten unbedingt wissen, was es mit «EUReKA» auf sich hat. 11,4 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum waren die Folge. In der Zielgruppe erreichte man sogar 20,3 Prozent. Da waren doch sofort Erinnerungen an den Start von «Lost» geweckt – damals noch mit 3,88 Millionen Zuschauern.


Bereits in der zweiten Woche stürzten die Werte dramatisch ein. Etwas mehr als die Hälfte sahen noch zu, was dem Münchener Sender zu 5,8 Prozent Marktanteil verhalf. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es nur noch zu 11,2 Prozent. Zwar konnten die Reichweiten mit der Folge „Sommernachtstrauminvasion“ leicht gesteigert werden, aber nach dem Auftakt hatte man sich sicher mehr versprochen als 11,9 Prozent bei den werberelevanten Zuschauern.




Zur Hälfte der ersten Staffel wurde der absolute Tiefstwert eingefahren. Die Episode „Dr. Nobel“, die am 07. April ausgestrahlt wurde, konnte nur 1,66 Millionen Menschen für sich begeistern. 5,2 Prozent Marktanteil bei den Zuschauern ab drei Jahren waren das bittere Ergebnis. Bei den Jungen sorgten 1,30 Millionen für sehr schlechte 9,5 Prozent Marktanteil.

Die von NBC Universal Television produzierte Serie konnte sich jedoch schnell aufrappeln und holte nur zwei Wochen später 12,6 Prozent Marktanteil zu ProSieben. Auch mit den restlichen Folgen konnten die Werte über elf Prozent gehalten werden.


Durch die hervorragenden Quoten der Premiere bedingt, liegt auch der Mittelwert der ersten Staffel etwas höher. Durchschnittlich verfolgten 2,02 Millionen Zuschauer die Serie mit Colin Ferguson, Salli Richardson und Jordan Hinson. 6,6 Prozent Marktanteil sind akzeptabel, aber sicherlich nicht herausragend. Bei den 14- bis 49-Jährigen resultierten aus 1,60 Millionen Zuschauern 12,1 Prozent. Mit der zweiten Staffel geht es schon am 30. Juni weiter und eine dritte läuft in wenigen Wochen in den USA an.

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