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Exklusiv: Aus auch für Sat.1-Serie «GSG 9»

von  |  Quelle: Quotenmeter.de Exklusiv
Stecker gezogen: Der Berliner Fernsehsender wird keine dritte Staffel der Action-Serie «GSG 9» bestellen. Grund sind die schwachen Quoten, die die Produktion Woche für Woche am Donnerstagabend holt.

Mit großen Hoffnungen startete Sat.1 im Februar die zweite Staffel der deutschen Action-Serie «GSG 9», die man im vergangenen Sommer nach reiflichen Überlegungen in Auftrag gegeben hatte. Schon damals waren die Quoten der Serie nicht allzu berauschend: Weil sie zum Ende hin aber kräftig anzogen, gaben die Verantwortlichen des Senders den Kreativen der Produktionsfirma typhoon eine weitere Chance.

Auf neuem Sendeplatz am Donnerstag um 20.15 Uhr entwickelt sich «GSG 9» mittlerweile genauso schlecht wie es bei «Deadline» Ende 2007 der Fall war. Sahen die Quoten zunächst noch ganz ordentlich aus – anfangs knabberte man an der 10 Prozent-Marke, einmal übersprang man sie sogar – folgte im März der Totalabsturz. Mit nur 6,4 und 6,6 Prozent Marktanteil war bei den vergangenen beiden Folgen fast gänzlich die Luft heraus.



Auf Grund dieser Zahlen werde man keine dritte Staffel bestellten, erklärte Sat.1-Sprecherin Kristina Faßler exklusiv gegenüber Quotenmeter.de. Auch in den nächsten Wochen wird von «GSG 9» wenig im Programm zu sehen sein. Kommt eine deutsche Fußballmannschaft ins Halbfinale des Uefa Cups, dann zeigt der Berliner Sender an vier der nächsten fünf Donnerstage Fußball. Eigentlich ein perfekter Zeitpunkt, um die Serie mit Marc Ben Puch und Florientine Lahme aus dem Programm zu nehmen. Anders als bei «Deadline», das nach neun von 13 Episoden abgesetzt wurde, sollen aber alle Folgen der Action-Serie am Donnerstag gezeigt werden. Bislang erreicht die Serie durchschnittlich nur acht Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, pro Folge sehen weniger als zwei Millionen Menschen zu.

Im Herbst will Sat.1 in Sachen Serie dann auf eine gänzlich andere Farbe setzen. Wärmer, emotionaler – kurzum: wohl weiblicher – sollen die Eigenproduktionen werden. Ins Programm genommen werden «Dr. Molly» und die Krankenhausserie «Charitè». Mit einer neuen Krimiserie ist vor 2009 nicht zu rechnen. Nach «R.I.S.» und «Post Mortem» geht nun also auch die dritte im Fernsehjahr 2006/2007 im Privatfernsehen gestartete deutsche Krimiserie zu Ende. Das entspricht einer Ausfallquote von 100 Prozent.

Kurz-URL: qmde.de/26335
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